Deutsches Benutzerhandbuch · English manual
Sternenherz Harmony Tool
Sternenherz Harmony Tool Benutzerhandbuch
Dieses Benutzerhandbuch erklärt Sternenherz Harmony Tool aus musikalischer Perspektive: was die einzelnen Bereiche der Oberfläche tun, wie die Harmonie-Systeme miteinander verbunden sind, und wie du das Tool standalone oder zusammen mit deiner DAW verwendest.
Aktivierung und Lizenzen
Sternenherz Harmony Tool verwendet ein Lizenzsystem, um zu bestimmen, ob der volle Funktionsumfang verfügbar ist.
Keine Lizenz
Ohne gültige Lizenz läuft das Tool im unlizenzierten Modus. Die Hauptfunktionen sind deaktiviert, und der Lizenzbildschirm bietet Optionen, eine Testlizenz anzufordern oder die Vollversion zu kaufen.
Testlizenz
Eine Sternenherz-Testlizenz schaltet das Tool für einen begrenzten Evaluierungszeitraum frei. Testlizenzen sind signierte Sternenherz-Lizenzschlüssel und enthalten ein Ablaufdatum. Solange die Testlizenz gültig ist, läuft das Tool im Trial-Modus.
Abgelaufene Testlizenz
Wenn eine Testlizenz abgelaufen ist, wechselt das Tool in den Modus "Testlizenz abgelaufen". Die Hauptfunktionen sind wieder deaktiviert, und der Lizenzbildschirm informiert darüber, dass der Testzeitraum beendet ist. Danach kann eine Vollversion gekauft werden.
Volllizenz
Wenn du Sternenherz Harmony Tool kaufst, erhältst du nach dem Checkout über Lemon Squeezy einen Lizenzschlüssel. Dieser Lizenzschlüssel schaltet die Vollversion der Software frei. Bei der Aktivierung wird der Schlüssel online validiert. Nach erfolgreicher Aktivierung stehen alle lizenzierten Funktionen zur Verfügung.
Technische Voraussetzungen
Sternenherz Harmony Tool ist als Standalone-Anwendung und als Plugin-Format wie VST3 und CLAP verfügbar.
Unterstützte Betriebssysteme:
- Windows.
- macOS.
- Linux.
Empfohlenes Host-Setup:
- Bitwig Studio 6 für den Sternenherz-Extension-Workflow.
- Sternenherz Extension im Bitwig-Extension-Ordner installiert.
- MIDI-Keyboard, DAW-MIDI-Spur oder die eingebaute Maus/Touch-Bedienung.
Sternenherz Extension Setup für Bitwig:
- Die Sternenherz Extension aus dem Sternenherz-Extension-Projekt installieren oder beziehen.
- Die Extension-Datei in den Bitwig-User-Extension-Ordner kopieren.
- Typische Extension-Ordner sind:
- Windows:
%USERPROFILE%\Documents\Bitwig Studio\Extensions - macOS:
~/Documents/Bitwig Studio/Extensions - Linux:
~/Bitwig Studio/Extensions - Bitwig Studio 6 starten oder neu starten.
- In Bitwig die Controller-Einstellungen öffnen.
- Das Sternenherz Controller Script / die Sternenherz Extension hinzufügen oder aktivieren.
- In Sternenherz Harmony Tool die Einstellungen öffnen und
OSC Connection IPprüfen. Für ein lokales Bitwig-Setup bleibt127.0.0.1richtig.
Das Harmony Tool sendet und empfängt OSC-artige /midi/cc Nachrichten über die Sternenherz Extension. Keynote-Änderungen verwenden MIDI-Kanal 5, CC 1. Mode-Änderungen verwenden MIDI-Kanal 5, CC 2.
Je nach Plattform und Release-Paket kommt Sternenherz Harmony Tool als Installer, Standalone-App/-Paket, DMG/EXE, VST3-Plugin oder CLAP-Plugin.
Aktuelle Builds enthalten eine offline signierte Lizenzaktivierung. Bis ein gültiger Lizenztext aktiviert wurde, startet die App gesperrt auf der About & License Seite. Den vollständigen Lizenztext dort einfügen und Activate License drücken. Nach der Aktivierung zeigt die Transportleiste eine datenschutzfreundlich maskierte Licensed to E-Mail, während About & License den vollständigen Lizenzinhaber zeigt.
Überblick über die Benutzeroberfläche
Das nummerierte Übersichtsbild zeigt die wichtigsten Bereiche der Harmony-Tool-Oberfläche – wie sie beim ersten Startup aussieht.
- Klaviatur. Die Klaviatur ist das zentralste Element für visuelles Feedback. Sie zeigt gespielte Noten, Scale-Highlighting, Notenbeschriftungen und Quick-Access-Buttons für Play & Perform, Akkord-/Notenanzeige-Einstellungen und Keyboard-Einstellungen. Siehe Klaviatur und Akkordanzeige und Notenblatt- und Notenanzeige.
- Akkord- und Notenanzeige. Dieser Bereich benennt den aktuell gespielten Akkord oder das Intervall und zeigt die aktiven Noten im Notensystem. Siehe Akkorderkennung und Notenblatt- und Notenanzeige.
- Mini-Recorder. Der kompakte Recorder bietet Aufnahme, Wiedergabe, Loop-/Marker-Funktionen und den Einstieg in die MIDI-Bearbeitung für aufgenommene Performances. Siehe MIDI-Recorder und Piano Roll (mittlere und große Ansicht).
- Quintenzirkel-Panel. Der Quintenzirkel ist eine spielbare harmonische Karte mit Quick-Access-Buttons für Circle-Optionen. Dieser Panelbereich kann alternativ die Tabellenansicht anzeigen. Siehe Quintenzirkel.
- Extension Panel. Die Extension-Buttons und Voicing-Regler verändern die erzeugten Akkorde für Quintenzirkel und Progression-System. Siehe Erweiterungspanel und Voicing.
- Tonnetz-Panel. Das Tonnetz ist ein spielbares geometrisches Notengitter. Dieser Panelbereich kann alternativ die Tone Color Pyramid oder den Progression Chooser anzeigen. Siehe Tonnetz.
-
Transportleiste und globale Controls. Die obere Leiste enthält Einstellungen, Piano-Roll-Button, Sounds, Play-&-Perform-Einstellungen, Play, Stop, Record, Circle-Schalter, Tableview-Schalter, Keynote Chooser, Mode Chooser, Show-Key-Schalter, Extension-Panel-Schalter, Tonnetz, Tone Color Pyramid, Progressions-Auswahlpanel mit Dropdown und MIDI Reset.
Die wichtigste Querverbindung ist: Keynote Chooser und Mode Chooser beeinflussen Keyboard-Highlighting, Notennamen, Quintenzirkel-Roman-Numerals, Tonnetz-Beschriftung, Tableview-Spalten, Progression-Akkorde, Color-Pyramid-Rotation und Bitwig-Synchronisation.
Transportleiste
Bild Name Funktion 
Großes Einstellungen-Zahnrad Öffnet das Hauptmenü.

Piano-Roll-Schalter Schaltet die Piano-Roll-Ansichten um. Per Rechtsklick können die verfügbaren Piano-Roll-Modi angepasst werden.

Sounds-Einstellungen Öffnet den Sounds-Bereich des Hauptmenüs.

Play & Perform Einstellungen Öffnet den Play-&-Perform-Bereich des Hauptmenüs. Rechtsklick öffnet den Quick Access.

Play Startet oder pausiert die Wiedergabe.

Stop Stoppt die Wiedergabe. Halten löscht alle Noten und alle Automationen.

Record Startet die Aufnahme.

Quintenzirkel-Schalter Schaltet die Quintenzirkel-Visualisierung ein oder aus.

Tableview-Schalter Schaltet Tableview ein und ersetzt dabei die Quintenzirkel-Visualisierung, wenn sie sichtbar ist.

Keynote Chooser Wählt den Grundton für deine Musik.

Mode Chooser Wählt den Modus für deine Musik.

Show Key Hebt die gewählte Key/Mode-Skala auf der Klaviatur und in der Piano Roll hervor.

Extension Panel Verändert Akkorde im Quintenzirkel und in den Progression-Chord-Picker-Buttons durch Extensions, zusätzliche Grundtöne, Umkehrungen und Transpositionen.

Tonnetz Schaltet das Tonnetz-Panel ein oder aus.

Tone Color Pyramid Schaltet die Tone Color Pyramid ein oder aus. Sie kann über das Tonnetz gelegt werden, um Tonnetz und Pyramid gleichzeitig zu visualisieren.

Progressions-Auswahlpanel Wenn der Button aktiv ist, können Progressionen auf Quintenzirkel und Tonnetz visualisiert werden. Außerdem öffnet er den Zugriff auf das Progressions-Auswahlpanel und die Progression-Chord-Picker-Buttons im Hauptfenster, mit denen die Progression von links nach rechts gespielt werden kann.

MIDI Reset Sendet einen umfassenden MIDI-Reset: gehaltene Noten werden losgelassen, Sustain wird auf 0 gesetzt, und All Sound Off, Reset All Controllers sowie All Notes Off werden über alle MIDI-Kanäle gesendet.
Klaviatur und Akkordanzeige
Die 88-Tasten-Klaviatur reicht von A0 bis C8. Sie kann per Maus, Touch, eingehendem MIDI aus der DAW oder externem MIDI-Keyboard gespielt werden.
Klaviatur-Funktionen:
- Eingehende Noten leuchten auf der Klaviatur.
- Maus- oder Touch-Noten senden erzeugte MIDI-Noten.
- Die Klaviatur kann die Look-Presets
Balanced Piano,Big PianooderDigital Pianoaus den allgemeinen Einstellungen nutzen. - Die aktuelle Key/Mode-Skala kann mit
Show keyauf den Tasten hervorgehoben werden. Derselbe Button blendet auch in der mittleren und großen Piano Roll einen dezenten orangefarbenen Scale-Hintergrund ein.
Light-Guide-MIDI-behaviorin den Keyboard-Einstellungen legt fest, ob die Scale nur visuell ist, ob out-of-scale Tasten und eingehende MIDI-Noten stumm bleiben, oder ob out-of-scale Input nach oben auf die nächste passende Scale-Note gemappt wird.- Notennamen können über der Klaviatur oder direkt auf den Tasten angezeigt werden.
- Labels können nur für aktive Noten oder immer angezeigt werden.
- Oktavnummern können ausgeblendet werden oder C3/C4 als Middle C verwenden.
- Gedrückte Noten können volle Farbe, Lower-Third-Farbe, 50/50-Farbe oder Gradient-Feedback nutzen.
- Out-of-scale-Noten können optional eine Warnfarbe bekommen.
- Quick-Access-Buttons für Sound, Chord/Notes und Keyboard öffnen direkt die passenden Einstellungs-Seiten. In Photo-Piano-Looks liegen sie auf der linken Piano-Ablage; im Vector-Look erscheinen sie als einfache vertikale Stapelung.
Die Akkordanzeige oberhalb der Klaviatur zeigt den erkannten Akkord oder das erkannte Intervall. Sie folgt der aktuellen Sprache, Notenschreibweise, Akkordnamen-Variante, Slash-Chord-Einstellung und Alternative-Chords-Einstellung.
Verwandte Controls:
- Keynote Chooser bestimmt Root-Bezug und Schreibweise.
- Mode Chooser bestimmt die Skalentone für
Show keyauf Keyboard und Piano Roll. - Einstellungen steuern Keyboard-Look, Labels, Akkordnamen, Anzeige-Persistenz und Notation.
Akkorderkennung
Das Harmony Tool hört auf aktive MIDI-Noten und benennt das Ergebnis.
Erkannt werden derzeit übliche Dreiklänge, Sus-Akkorde, Augmented/Diminished-Akkorde, Septakkorde, Major-Septakkorde, halbverminderte und verminderte Septakkorde, Minor-Major-Farben, Added Tones und Umkehrungen. Wenn genau zwei Noten aktiv sind, zeigt das Tool ein Intervall wie Major Third, Tritone, Perfect Fifth oder Octave.
Optionen der Akkordanzeige:
ExplicitBenennung, z.B.C MajoderA Min.CompactBenennung, z.B.CoderAm.Akkorderkennung:Commonbevorzugt vertraute harmonische Namen,Balancedist der Standard-Mittelweg, undBassbevorzugt Namen, deren Root dem gespielten Bass entspricht.- Slash Chords an/aus.
- Alternative Chord Names an/aus.
- Show single Notes an/aus.
- Anzeigezeit: nur solange gedrückt, 1 Sekunde, unendlich, und Varianten, die auch Keyboard-Feedback sichtbar halten.
Die Akkorderkennungs-Modi sortieren nur die Deutungen. Gültige Alternativen bleiben erhalten, sodass ein Voicing wie A C E F in Common/Balanced als F Maj7 erscheinen kann, während Bass die literalere A-Root-Deutung bevorzugt.
Grundton-Auswahl
Die Keynote-Reihe wählt die Root-Pitch-Class des Tools.
Keynote-Anzeigemodi:
Auto-optimized: wählt praktische Sharp/Flat-Schreibweise für den aktuellen Mode.Show Sharps: erzwingt Sharp-Namen.Show Flats: erzwingt Flat-Namen.Advanced Mode (21 Tones): zeigt enharmonische Namen wie Cb, B#, E# und Fb.
Auto-Optimization:
Mode-aware default: Standard. Folgt dem aktuellen Mode und nutzt bei Gleichstand praktische DAW-Schreibweise.Prefer sharps: bevorzugt Sharp-Schreibweisen.Prefer flats: bevorzugt Flat-Schreibweisen.
Die Keynote-Reihe kann chromatisch oder im Quintenzirkel sortiert sein. Der Link-Button kann Circle-Sichtbarkeit und Quintenzirkel-Keynote-Sortierung miteinander koppeln.
Querverweise:
- Keynote-Änderungen können mit Bitwig synchronisiert werden. Siehe Bitwig-Synchronisation.
- Keynote-Änderungen rotieren die Mini-Zirkel der Color Pyramid.
- Keynote und Mode definieren die Akkord-Übersetzung im Progression-System.
Modus-Auswahl
Der Mode Chooser wählt die Skala bzw. den Mode des Harmony Tools.
Das Popup ist scrollbar und gruppiert nach:
- Diatonic.
- Altered / Jazz.
- Blues & Pentatonic.
- Symmetrical & Exotic.
- Utility.
Modes können Aliase, Bitwig-Synchronisationsdaten und Ableton-Live-Kompatibilitätsdaten enthalten. Bitwig-kompatible Einträge zeigen ein kleines BW. Ableton-kompatible Einträge zeigen ein kompaktes Abl. Messiän-Modes enthalten ihre nummerierten Namen als Aliase, und Whole Tone wird auch als Messiän 1 geführt. Der gewählte Mode beeinflusst Keyboard-Skalenhighlighting, Quintenzirkel-Roman-Numerals, Tonnetz-In-Scale-Noten, Progression-Akkorde und Bitwig-CC-Ausgabe.
Tastaturverhalten:
- Arrow Up/Down wählt Modes, während das Popup offen bleibt.
- Shift+Arrow Up/Down scrollt, ohne den gewählten Mode zu ändern.
Am unteren Ende des Mode Choosers öffnet Add/Edit Custom Modes... das Custom-Modes-Popup. Custom Modes werden als Intervallpositionen relativ zum Root definiert, mit C-Keynote-Preview, automatischem Step-Pattern-Text, Detected-Mode-Hinweis und festen Enharmonik-Umschaltern für die Benennung der schwarzen Tasten. Gespeicherte Custom Modes erscheinen danach im Mode Chooser unterhalb der Factory-Kategorien. Sie werden außerhalb des Plugin-State in Sternenherz/Harmony Tool/CustomModes.json im User-Application-Data-Ordner gespeichert, unter Windows z.B. in %APPDATA%\Sternenherz\Harmony Tool\CustomModes.json.
Notenblatt- und Notenanzeige
Die Notenanzeige zeigt aktive Noten im Violin- und Bassschlüssel. Sie unterstützt Key/Mode-Signaturen, Inline-Accidentals, Always Sharps und Always Flats.
Optionen:
- Note Display Toolbar an/aus.
- Dark notation mode. (Dies ist der Standard-Look des Notenblatts. Der Notenblatt-Look wird außerdem durch die allgemeinen "Look"-Einstellungen bestimmt):
- Dark Piano Sheet Papier für Photo-Piano-Darkmode.
- Hide when idle.
- Piano Sheet Notation mode.
- Keynote/root colour.
- Mode-note colour.
- Pressed-note colour.
- Pressed-key visual mode.
- Optional out-of-scale note colour.
Die Notenanzeige ist mit denselben aktiven Noten verbunden wie Klaviatur, Quintenzirkel, Tonnetz, Color Pyramid und Progression Chord Picker.
MIDI-Recorder
Der kompakte Recorder über dem linken unteren Klaviaturbereich nimmt denselben Active-Note-Strom auf, den auch der Rest des Harmony Tools nutzt. Noten aus MIDI-In, Klaviatur, Quintenzirkel, Tonnetz, Tableview, Progression und Color Pyramid können dadurch zusammen in eine freie Zeitaufnahme geschrieben werden.
Recorder-Bedienung:
- Play/Pause startet die Wiedergabe standardmäßig vom blauen Startmarker. In den allgemeinen Einstellungen kann
Playbackmode for MIDI-Recorder: Continue Playaktiviert werden; dann arbeitet Play wie Pause/Weiter an der aktuellen Playhead-Position. - Stop hat drei Gesten: einmal klicken stoppt Wiedergabe/Aufnahme, doppelt klicken setzt Startmarker und Playhead auf Position 1, gedrückt halten öffnet ein YES/NO-Popup zum Löschen aller aufgenommenen MIDI-Noten und Controller-Daten.
- Record nimmt neue Noten inklusive Anschlagstärke auf. Wenn eine A/B-Bracket existiert und Repeat aktiv ist, startet Record bei A und arbeitet innerhalb des dauernden A/B-Loops als Overdub. Wenn Repeat deaktiviert ist, bleibt die graue Bracket nur als vorbereiteter Bereich sichtbar; Record startet dann an der normalen Startmarker-/Playhead-Position. Außerhalb von aktivem A/B-Repeat überschreibt Aufnahme vorhandenes Material im aufgenommenen Zeitbereich. Abgeschlossene Aufnahme-Durchläufe sind undo-fähige Piano-Roll-Edits, sodass
Ctrl/Cmd+Zden letzten Take oder Overdub entfernen kann. - Sustain-Pedal wird als CC64 aufgenommen und bei Wiedergabe und MIDI-Export mit ausgegeben. Andere MIDI-CC-Automation und Pitch Bend werden ebenfalls aufgenommen, importiert, wiedergegeben und für die große Piano-Roll-Automation-Lane exportiert.
- Repeat loopt die Wiedergabe der Aufnahme; wenn aktiv, leuchtet der Button in Sternenherz Blue. Eine gesetzte A/B-Loopbracket aktiviert Repeat automatisch, und das Löschen der Bracket deaktiviert Repeat wieder. Wenn eine A/B-Bracket existiert und Repeat an ist, ist A der blaue Startmarker und die Bracket ist blau. Wenn Repeat aus ist, bleibt die Bracket hellgrau sichtbar, ist aber inaktiv und definiert nicht den Startmarker. Repeat gedrückt halten öffnet ein
Delete A-B Loopbracket?YES/NO-Popup. - Die Mini-Piano-Roll zeigt aufgenommene MIDI-Noten, CC64-Sustain-Pedal-Marker, den blauen Startmarker, den weißen Playback-Playhead und die A/B-Loopbracket.
- Ein Klick in die Mini-Piano-Roll bewegt Marker/Playhead stumm. Ziehen scrubbt hörbar durch die aufgenommenen Noten, solange MIDI-Drag/Export gelockt ist.
- Eine A/B-Loop wird mit Ctrl+Mausdrag von links nach rechts gesetzt. Drag von rechts nach links löscht die Bracket.
- Touch-Bedienung für A/B: ersten Finger für A halten, zweiten Finger für B setzen/ziehen und dann B loslassen. Von rechts nach links gehalten löscht die Bracket.
- Wenn eine A/B-Bracket aktiv und Repeat an ist, ist Scrubbing in der Mini-Piano-Roll ausgeschaltet. Dann verschiebt Drag im Bracket-Zentrum die ganze Loop, Drag nahe A oder B verschiebt nur die jeweilige Kante.
- Horizontaler Zoom: aus der Mini-Piano-Roll vertikal herausziehen. Nach oben zoomt heraus, nach unten zoomt hinein, jeweils um Cursor/Finger zentriert. Mit Mausrad geht es auch: hoch zoomt hinein, runter zoomt heraus.
- Der MIDI-Editor-Button öffnet die mittlere Piano Roll unterhalb des Notenblatts. Der untere linke Expand-Pfeil schaltet in die große Piano Roll, der Collapse-Pfeil kehrt zur mittleren Ansicht zurück oder schließt das Panel.
- Für Akkord-Drag-and-Drop
Ctrl/Cmdhalten und Quintenzirkel-Buttons, Tableview-Zellen, Color-Pyramid-Zellen, Chord-Picker-Buttons oder Progression-Chooser-Drag-Handles ziehen. Ziehen außerhalb des Harmony Tools exportiert MIDI in eine DAW; Ziehen über die mittlere oder große Piano Roll wechselt auf interne Piano-Roll-Einfügung mit Notenvorschau. Das Drag-Ziel in den allgemeinen Einstellungen bestimmt das alte Unlock-Verhalten ohne Modifier, währendCtrl/Cmd-Drag ohne aktivierten Unlock funktioniert. - Der alte Unlock-Button sitzt jetzt in den allgemeinen Einstellungen neben
Unlock Button Default State. Nur einschalten, wenn das alte Ziehen ohne Modifier gebraucht wird. Beim normalen Spielen oder live Interagieren am besten ausgeschaltet lassen, weil der entsperrte Zustand Drag-Erkennung für viele Bedienelemente aktiviert und das Interface beim Spielen spürbar langsamer und weniger direkt machen kann. - Im Modus
Drag & Drop to Piano Rollzeigt die Piano Roll die Akkordnoten vor dem Loslassen als Vorschau; horizontal wird die Zeitposition gewählt, vertikal die Oktavlage, und der Akkord wird in den aktuellen Keynote/Mode-Kontext übersetzt. Shift beim Droppen umgeht Snap. Alt nach dem Wählen der Startposition halten und horizontal weiterziehen verlängert die eingefügte Geste. In Direct wird der Akkord länger; in Strum/Arp/Chord-Pulse-Modi wird das erzeugte Performance-Pattern länger. Play-&-Perform-Einstellungen formen auch exportierte MIDI-Dateien, sodass ein Strum- oder Arp-Drag als performter MIDI-Clip statt als statischer Blockakkord entstehen kann. - Eine
.mid-,.midi– oder.sternharmony-Datei kann auf die Mini-, mittlere oder große Piano Roll gezogen werden, um sie in den Recorder zu importieren. MIDI-Importe behalten Velocity-/Channel-Daten und normale Controller-/Pitch-Bend-Daten. Sternharmony-Importe können zusätzlich per-note MPE Pitch, Pressure, Timbre, Pan und editierbare Shape Objects wiederherstellen. Wenn der Recorder bereits Noten, Controller-Daten, Pitch Bends, Pressure oder Shape Objects enthält, fragt ein YES/NO-Popup, ob der vorhandene Piano-Roll-Inhalt ersetzt werden soll. - In den Piano-Roll-Einstellungen kann Spacebar-Playback für den MIDI-Recorder aktiviert werden. Es ist standardmäßig an.
- Wenn bei horizontalem Zoom aufgenommen oder abgespielt wird, folgt die Mini-Piano-Roll dem Playhead, damit die aktuelle Aufnahme-/Playback-Position sichtbar bleibt.
- Playback nutzt Note Chase: Wenn Wiedergabe oder ein A/B-Loop mitten in gehaltenen Piano-Roll-Noten startet, werden diese Noten am Playhead nachgetriggert und bis zu ihrem echten Notenende gehalten. Das gilt für die interne Sound Engine und für ein geladenes gehostetes Plugin.
- Der MIDI-Panic-Button neben dem Progression Chooser sendet einen breiten MIDI-Reset: gehaltene Noten werden gelöst, Sustain wird auf 0 gesetzt, und All Sound Off / Reset All Controllers / All Notes Off werden über die MIDI-Kanäle gesendet.
Piano Roll (mittlere und große Ansicht)
Die mittlere Piano Roll ersetzt den unteren Klaviaturbereich. Die große Piano Roll wächst nach oben bis unter die Transportleiste. Beide Ansichten bearbeiten dieselben aufgenommenen MIDI-Noten wie der Mini-Recorder. Die große Ansicht kann eine echte Automation-Lane, eine kompakte Sustain/CC64-Lane und eine Velocity-Lane zeigen. Die Sichtbarkeit folgt den A/S/V-Buttons und den Defaults in den Piano-Roll-Einstellungen. Wenn nach einer frischen Aufnahme oder einem MIDI-Import zum ersten Mal geöffnet wird, fokussiert die Piano Roll automatisch die dichteste Oktavregion der vorhandenen Noten. Ohne Noten ist C4 der Fallback. Sobald der User manuell scrollt oder zoomt, bleibt dieser Viewport erhalten.
Ein Zahnrad links oben in der mittleren und großen Piano Roll öffnet die Piano-Roll-Einstellungen direkt.
Tools und Transport:
- Zeiger Werkzeug (
1) ist das Standard-Editorwerkzeug. Es selektiert, box-selektiert, bewegt, resized, dupliziert, erzeugt Noten per Doppelklick und setzt bei Klicks in leere Timeline-Bereiche den Playhead, wennPlayhead follows Cursor-Clicksaktiv ist.Ctrl+Klicktoggelt Noten in die Auswahl hinein oder aus ihr heraus,Ctrl+Dragauf selektierten Noten dupliziert sie vor dem Bewegen, undCtrl+Shift+Dragdupliziert mit temporär umgangenem Snap.Shiftumgeht Snap beim Resizen von Noten, A/B-Bracket-Edits, MPE-Punkt-/Segment-Edits, Shape-Object-Edits, Automation-Edits und Lane-Shape-Edits, wo es für den jeweiligen Edit gilt.Ctrl+Alt+Dragauf selektierten Noten ändert vertikal ihre Velocity. Im MPE-Modus könnenShift+KlickoderCtrl+KlickMPE-Punkt-/Segment-Selektionen erweitern oder toggeln.Alt+Dragvon einem bestehenden MPE-Start-/Endpunkt erzeugt von diesem Endpunkt aus ein neues MPE-Liniensegment und verlängert die zugehörige Note.Alt+Dragauf Automations- oder MPE-Liniensegmenten biegt das Segment zu einer Kurve. - Zeitbereich Werkzeug (
2) erzeugt Zeitbereiche. Eine Time Selection kann bewegt, an den Kanten gezogen, per Alt+Kanten-Drag proportional gestaucht oder gestreckt, per Ctrl+Drag dupliziert, kopiert, ausgeschnitten, eingefügt, geloopt und per Ripple bearbeitet werden. Ripple-Aktionen können Zeit einfügen, duplizieren, aus der Zwischenablage einsetzen, ausschneiden oder löschen und dabei spätere Noten entsprechend verschieben. Shift umgeht Snap bei Range-Kanten-Edits, wo es für den jeweiligen Edit gilt. Delete entfernt die aktive Time Selection. Shift+Delete oder Shift+Backspace führt Ripple Delete aus und schließt die Lücke. Der ButtonSwitch between note selections and time selections(Ctrl+T) schaltet die aktuelle Selektion zwischen Notenselektion, also der Zeiger-Werkzeug-Selektion, und Time-Range-Selektion, also der Zeitbereich-Werkzeug-Selektion, um. - Stift Werkzeug (
3) erzeugt Noten per Klick oder Drag. Neue Notenlängen folgen wahlweise Grid, zuletzt selektierter Note oder User-Setting. Standardmäßig kann eine neu erzeugte Note sofort frei in Zeit und Tonhöhe bewegt werden. Ctrl bereits vor Mouse-down startet eine Längenänderung, Shift erst nach dem Start dieses Ctrl-Resizes hebt Snap auf, und Ctrl+Alt+Drag ändert die Velocity. Alt+Drag behält das Malen von Grid-Noten bei. Rechtsklick verhält sich als negativer Stift bzw. Radierer. Rechtsklick ohne Drag löscht eine angeklickte Note, und Rechtsklick-Drag malt Löschbereiche über bestehende Noten. Über vorhandenen Noten und Notenkanten zeigt und nutzt der Stift temporär das Zeiger-Verhalten zum Bewegen und Resizen. Wird Ctrl+Shift bereits vor Mouse-down gehalten, ist die Geste stattdessen für Notenselektion reserviert: Klick toggelt eine Note, Drag erzeugt eine additive Selection Box, auch wenn der Drag auf einer Note beginnt. In der Velocity-Lane der großen Piano Roll malt der Stift Velocity-Balken. Selektierte Noten begrenzen das Ziel. - Scrubbing Werkzeug (
4) scrubbt per Klick oder Drag hörbar durch die Noten.Ctrl+Dragim Header setzt A/B. Ein einzelner Klick in den Notenbereich kann den Akkord an dieser Stelle hörbar halten, solange die Maus gedrückt bleibt. Innerhalb eines aktiven A/B-Repeat-Bereichs ist Scrubbing deaktiviert, damit Loop-Edits vorhersehbar bleiben. - Schere Werkzeug (
5) schneidet Noten. Es respektiert Snap bei Einzel-Schnitten.Shiftumgeht Snap und schneidet frei.Alt+Dragschneidet auch bei deaktiviertem Snap an den Timeline-Gridlinien des aktuellen Grid-Werts, nicht relativ vom jeweiligen Notenanfang aus. Im MPE-Modus kann die Schere auch verbundene MPE-Gelenkpunkte, Liniensegmente und Shape Objects an der Klickposition trennen, wodurch neue Start-/Endhandles entstehen. Leere Drags können weiterhin eine normale Selection Box ziehen. - Kleber Tool (
6) verbindet Noten gleicher Tonhöhe. Klick auf die frühere Note verbindet sie mit der nächsten passenden Note und übernimmt deren Velocity. Alt+Klick verbindet alle folgenden Noten dieser Tonhöhe. Mehrfachselektionen werden pro Tonhöhe zusammengefügt. Im MPE-Modus können kompatible, nahe/übereinanderliegende Endpunkte zu einem verbundenen Gelenkpunkt geklebt werden. - Löschwerkzeug (
7) löscht angeklickte Noten oder die aktuelle Notenselektion.Alt+Dragvisualisiert orange gestrichelte Löschkandidaten und löscht erst beim Loslassen.Escapebricht die Vorschau ab. - Trimm Werkzeug (
8) trimmt den Anfang von Noten durch Zeichnen einer Linie.Altwährend des Drags trimmt stattdessen Noten-Enden. Für eine Parabelkurve zuerst die Basislinie ziehen, Maustaste halten, dannCtrldrücken und den Kurvenbauch ziehen.Ctrltrimmt Noten-Anfänge,Ctrl+Alttrimmt Noten-Enden, undShiftumgeht Snap/Y-Snap, wo es für den jeweiligen Edit gilt. In der Velocity-Lane gilt dasselbe Linie/Kurve-Verhalten. Im MPE-Modus kann das Trimm Werkzeug Linien/Shape Objects vorne oder hinten trimmen und, wo möglich, die zugehörige Notenkante mitführen. - Multi Werkzeug (
9) zeichnet Line, Parabola, Sine, Triangle, Square und Stair.9wiederholt drücken wechselt die Form. Klick auf den Multi-Button öffnet den eigenen Shape Chooser mit Icons und Namen. Dieselben Shape Tools funktionieren im MPE Overlay und in der normalen Automation-Lane. - Step-Eingabe-Werkzeug (
0) trägt Noten von einem externen MIDI-Keyboard oder anderem MIDI-Input am Step-Cursor ein. Beim Auswählen des Werkzeugs wartet es auf den ersten User-Klick, statt den Viewport sofort zum Startmarker zu bewegen. Arrow Links/Rechts bewegt den Step-Cursor um den aktuellen Grid-Wert. Gehaltene Noten können beim Steppen vor dem Loslassen verlängert werden. - Play, Stop, Record, Repeat, Undo, Redo, Snap, Keysnap, Apply, Quant, Quantize-Dialog, MPE, Y-Snap, Note Audition, die Tool-Buttons, der Selection-Switch, Grid, BPM, Time Signature, Metronom, Pre-Roll, Host Sync und Realtime-Ruler liegen in der Piano-Roll-UI. Undo/Redo, Quant, Quant… und Transport-/Time-Controls liegen in der rechten Control-Spalte. Stop und Repeat öffnen per Long Press die Löschbestätigungen. Repeat-Long-Press löscht nur die A/B-Loopbracket.
- Die Akkordzeile über den Noten kann erkannte Chord-Slices anzeigen, wenn
Turn on Chord Labels in Piano Roll Headeraktiv ist. Sie ist standardmäßig aus. DerCRD-Button nebenA-Bschaltet diese Akkordzeile direkt an oder aus. Ein Klick auf einen Akkord oder eine Header-Position springt dorthin. Im Zeiger Werkzeug entscheidet Note Audition, ob dabei ein Akkord erklingt. Sheetschaltet die Piano-Roll-Timeline in den Piano Sheet View. Die zwei quadratischen Buttons darüber toggeln farbige Notenköpfe und dunklen/Papier-Hintergrund. Der Sheet View folgt dem Piano-Sheet-Notation-Setting aus den Chord/Notes-Einstellungen.Tonart/Modus-Vorzeichen (Standard)nutzt aktuelle Keynote und aktuellen Mode für die Vorzeichen am Notensystem.- Der Ruler zeigt Takte und zoom-abhängige Unterteilungen. Wenn die Realtime-Anzeige aktiv ist, stehen Zeitangaben oberhalb der Taktangaben. Die sichtbare Grid-Dichte wird beim weiten Rauszoomen automatisch reduziert, während der Grid-Button weiterhin die Edit- und Snap-Auflösung bestimmt.
- Das Grid-Menü ist ein dreispaltiger musikalischer Wert-Picker. Gerade Werte enthalten
1/128,1/64,1/32,1/16,1/8,1/4,1/2und1 bar. Dotted- und Triplet-Spalten reichen jeweils von1/64bis1/2. Die unterste Zeile bestimmt, welche Spalten von,und.durchgeschaltet werden. Default ist nurStraightaktiv, damit die Shortcuts ohne dotted/triplet-Zwischenstufen durch normale Werte gehen. - Die vertikale Piano-Roll-Klaviatur zeigt Pressed-Note-Feedback im aktuellen blauen oder pitch-farbigen Stil.
- In der großen Piano Roll kann die Automation-Lane Pitch Bend oder jeden MIDI CC anzeigen. Der Target-Button öffnet häufige CCs plus die vollständige CC-Liste, und
Lastfolgt dem zuletzt berührten eingehenden CC- oder Pitch-Bend-Signal. Pitch Bend wird bipolar mit Centerline gezeichnet. Pointer Mode selektiert einzelne Punkte, zieht Selection Boxes, bewegt selektierte Punktgruppen, selektiert Liniensegmente und unterstützt Delete sowie Copy/Cut/Paste/Duplicate. Gezogene Punkte zeigen ihren aktuellen Wert direkt am Cursor. Wenn ein gezogener Automationspunkt auf der X-Achse einen bestehenden Nachbarpunkt erreicht, kommt er nicht daran vorbei. Liegt er beim Loslassen nah genug am Wert des Nachbarn, werden die Punkte gemerged. Pen Mode malt/überschreibt Automation, statt alte Punkte zu greifen. Beim Loslassen werden Striche je nachPoint Reductionvereinfacht. Time Selections können direkt in Automation- und Sustain-Lanes erstellt werden. DerLock-Button bestimmt, ob Time-Selection-Noten-Edits die darunterliegende Automation mitnehmen. Die kleine Lane-Kante neben der vertikalen Klaviatur kann bis zur doppelten Default-Höhe gezogen werden. - In der großen Piano Roll zeigt die Sustain-Lane CC64 als wertebasierte Automationshöhe von 0 bis 127. Drag in leeren Lane-Bereich erzeugt eine voll aktive Sustain-Region. Drag in der Mitte einer bestehenden Region verschiebt sie ohne Längenänderung, und Drag am linken/rechten Griffpunkt-Paar resized diese Grenze. Gemeinsame Grenzen direkt benachbarter Sustain-Regionen können nach links oder rechts gezogen werden, um eine Lücke zu erzeugen. Der
Clean-Button der Lane baut importierte CC64-Punktwolken zu klaren On/Off-Sustain-Regionen um. Snap folgt dem aktuellen Snap/Grid-Setting, und Shift umgeht Snap temporär. - Die A/S/V-Symbolbuttons links unten in der Piano-Roll-Footerleiste zeigen oder verstecken Automation-, Sustain- und Velocity-Lane. Wenn eine Lane versteckt ist, verschwinden auch ihr linker Beschriftungsbereich und ihr rechter Reset-/Delete-Button. Die rechten Buttons
X Auto.,X Sust.undX Velo.löschen Automation, löschen Sustain oder setzen Velocities auf 100 für die sichtbaren Lanes zurück. - In der Velocity-Lane bearbeitet Pointer-Drag selektierte Noten als Gruppe. Wenn keine Note selektiert ist, wird nur der Velocity-Balken direkt unter dem Pointer verändert.
- In der großen Piano Roll kann das selektierte Velocity-Wertfeld unter der Velocity-Beschriftung vertikal gedraggt oder per Doppelklick editiert werden. Bei mehreren selektierten Noten wird der Mittelwert angezeigt. Ein eingegebener Wert gilt für alle selektierten Noten.
Quantquantisiert selektierte Noten auf das aktuelle Grid.Quant...öffnet den Quantize-Dialog im Sternenherz-Stil, in dem Grid, Notenanfang/Notenende sowie Humanize/Swing gewählt werden. Quantisierung wirkt auch auf selektierte MPE-Pitch-Endpunkte und Shape-Object-Start-/Endpunkte, wenn diese zu selektierten Noten gehören.
MPE Overlay:
- MPE Overlay wird mit dem
MPE-Button oder der TasteMumgeschaltet. Wenn es aus ist, verbraucht die Piano Roll keine Interaktionsarbeit für MPE-Editing. Wenn es an ist, priorisiert der Pointer MPE-Punkte, Liniensegmente und Shape Objects vor der darunterliegenden Note. - Neben dem MPE-Button gibt es vier MPE-Unterebenen:
Pfür Pitch,Prfür Pressure,Tfür Timbre/CC74 undPanfür CC10 Pan. Pitch ist standardmäßig aktiv. Ein blauer Buchstabe bedeutet, dass diese Ebene irgendwo Daten enthält. Die aktive Ebene hat einen blauen Rahmen. - Pointer kann per-note MPE-Punkte in der aktiven Ebene selektieren, box-selektieren, ziehen, löschen, kopieren, ausschneiden, einfügen und duplizieren. Klick auf ein Liniensegment selektiert dieses Segment. Selektierte Segmente leuchten weiß und können als Einheit bewegt werden.
- Doppelklick in leeren Piano-Roll-Bereich erzeugt im MPE-Modus eine MPE-Note mit der Default-Linie der aktiven Ebene. Wenn der zweite Klick gehalten wird, kann direkt die Notenlänge gezogen werden. Doppelklick auf eine vorhandene Note ohne Daten in der aktiven Ebene fügt dieser Note die Default-Linie dieser Ebene hinzu.
- Pressure und Timbre starten zentriert bei Wert 64. Pan startet ebenfalls bei Center/64. Kleinere Werte bedeuten links, größere Werte rechts. Cursor-Readouts zeigen Werte von 0 bis 127, bei Pan zusätzlich L/C/R.
- MPE-Punkt-Drags folgen derselben Nachbarregel wie normale Automation: Ein gezogener Punkt kommt nicht an einem bestehenden Punkt derselben Note/Ebene vorbei, und kompatible Punkte können beim Loslassen gemerged werden.
- MPE-Pitch-Endpunkte können smarte Verbindungen zwischen benachbarten Noten bilden. Ziehe einen Linien- oder Shape-Object-Endpunkt auf einen kompatiblen Endpunkt einer anderen Note, um einen größeren verbundenen Gelenkpunkt zu erzeugen. Dieser Gelenkpunkt verhält sich wie ein gemeinsames musikalisches Scharnier: links/rechts verschieben resized die vorherige oder folgende Note nach Bedarf, und vertikales Verschieben hält den Pitch-Übergang zusammen, statt die beiden Endpunkte auseinanderlaufen zu lassen. Verbundene Gelenke werden größer gezeichnet. Die Schere kann den Gelenkpunkt wieder trennen, und das Kleber Tool kann aus nahe genug liegenden Endpunkten eine Verbindung machen.
- Das horizontale Ziehen des ersten oder letzten MPE-Punkts ändert den echten Notenanfang oder das echte Notenende. Der gezogene Endpunkt hat einen Center-/Null-Snap, damit kleiner vertikaler Handdrift nicht versehentlich einen Bend erzeugt.
- Alt+Drag auf einen MPE-Start- oder Endpunkt erweitert die Expression von diesem Endpunkt aus, statt die vorhandene Linie zu ersetzen. So kann ein neues Liniensegment an eine bestehende MPE-Linie andocken und die echte Ursprungsnote wird verlängert, wenn der neue Endpunkt über die alte Notenkante hinausgeht.
- Alt+Drag mit einem Shape Tool über einem bestehenden MPE-Endpunkt dockt die neue Shape an diesen Endpunkt an, statt eine separate Basisnote zu erzeugen. Das funktioniert für Parabola, Sine, Triangle, Square und Stair und lässt die vorherige Linie oder das vorherige Shape Object intakt.
- Pen zeichnet in der aktiven MPE-Ebene. Multi zeichnet Shape-Kurven auf der aktiven Note. Pitch-Punkte und Pitch-Shape-Handles zeigen ein Pitch-Readout mit Zielnote und Halbtonabweichung. Pressure, Timbre und Pan zeigen ihre aktuellen Werte.
Y-Snaprastet MPE-Punkthöhen auf exakte Halbtonpositionen ein. Wenn Show Scale und Keysnap aktiv sind, rasten MPE-Punkt-Erstellung und -Bewegung auf erlaubte Scale-Noten. DerApply-Button neben Keysnap quantisiert vorhandene Noten und MPE-Daten auf die nächsten erlaubten Scale-Tonhöhen.Y-Snapist ab Werk aktiv. Eine Änderung des Schaltzustands wird gespeichert und beim nächsten Start wiederhergestellt.- Rechtsklick auf eine Note bietet
Delete all MPE Points, um die per-note MPE-Daten dieser Note über Pitch, Pressure, Timbre und Pan zu löschen. - Die internen Synth Engines spielen per-note Bends unabhängig mit 48-Halbtone-Pitchbend-Range. Im Non-Destructive Editing Mode können überlappende Noten gleicher Tonhöhe separate noteIds und separate Pitch-Spread-Kurven behalten.
Shape Objects und Sternharmony:
Drawn Shapes become Objectsin den erweiterten Piano-Roll-Einstellungen speichert Parabola, Sine, Triangle, Square und Stair als editierbare Shape Objects, statt sie sofort in normale Automationspunkte einzubacken. Line bleibt normale Punkt-Automation.- Shape Objects haben dicke Pfad-Hitzones und Start-/End-Handles. Pfad ziehen bewegt das Objekt. Handle ziehen ändert Zeit/Wert. Bei notengebundenen MPE-Shapes kann Start-/End-Handle-Bewegung die echte Note resizen, wo das für den Layer sinnvoll ist. Wenn ein notengebundenes MPE Shape Object beim Bewegen oder Resizen zum frühesten oder spätesten MPE-Inhalt wird, wird die passende Notenkante mitgeführt.
- Rechtsklick auf ein Shape Object bietet
Turn to normal Automation,Delete Shape ObjectundExport Sternharmony Clip.... Rechtsklick auf eine Note bietet außerdemExport Sternharmony Clip...,Export Midi (all notes),Export Midi (selected notes),Quantize,Quantize...,Legato-Notelengths,Timeselection-Notelengths,Split Notes (based on grid),Resize Notes: Half,Resize Notes: DoubleundResize Notes: Custom.Split Notes (based on grid)splittet dort, wo die aktuellen Timeline-Gridlinien die Note schneiden, nicht in gleich große Abschnitte ab dem jeweiligen Notenanfang. - Parabola ist standardmäßig exponentielles Wachstum. Ctrl wechselt zum gebogenen Parabelprofil, Alt verstärkt Kurve/Exponent je nach Parabelmodus. Sine, Triangle und Square nutzen cycles. Stair nutzt steps.
.sternharmony-Clips erhalten Noten, normale Automation, Pressure, per-note MPE Pitch/Pressure/Timbre/Pan und Shape Objects. Die JSON-Regeln stehen in [Sternharmony Clip Format](STERNHARMONY_FORMAT.md).Import: Ignore MPE from MIDI 1.0ist in den erweiterten Piano-Roll-Einstellungen standardmäßig an. Dann wird MIDI-1.0-Pitchbend als normale/global Pitch-Bend-Lane importiert. Nur ausschalten, wenn das Harmony Tool MIDI-1.0-Dateien heuristisch als per-note MPE interpretieren soll.
Pointer-Bearbeitung:
- Note anklicken selektiert sie. Ctrl+Klick nimmt einzelne Noten in die Mehrfachauswahl auf oder wieder heraus.
- Selektierte Noten ziehen bewegt sie. Snap richtet sich nach dem Snap-Button und dem aktuellen Grid-Wert. Beim vertikalen Verschieben ist die ursprüngliche linke Notenkante ebenfalls ein Snap-Ziel, damit Off-Grid-Timing erhalten bleiben kann, solange man nicht bewusst Richtung Gridline oder Event zieht. Keysnap beschränkt vertikale Bewegung auf die Scale-Slots der aktuellen Key/Mode-Skala, auch bei Multi-Selection. Wenn
Snap to Eventsaktiv ist, können benachbarte Noten-Anfänge und -Enden beim Bewegen und Resizen ebenfalls als Snap-Ziele dienen. - Ctrl+Drag auf bereits selektierten Noten dupliziert diese und bewegt die Kopie an die Loslass-Position. Ctrl+Shift+Drag macht dasselbe mit temporär deaktiviertem Snap.
- Notenenden ziehen resized Noten. Shift während Resize deaktiviert Snap temporär. Bei Multi-Selection wird die Länge der selektierten Noten gemeinsam verändert.
- Doppelklick in leere Timeline erzeugt eine Note. Wenn der zweite Klick gehalten wird, kann die Länge direkt gezogen werden.
- Rechtsklick in leeren Piano-Roll-Bereich öffnet einen Tableview-artigen Akkord-Chooser für die Tonhöhe unter dem Cursor. Ein kleines blaues Fadenkreuz markiert Klick-Tonhöhe und Zeit. Der Chooser zeigt die passende Scale-Degree-Spalte nahe am Klick, zeigt farbige Notenvorschau beim Hover und spielt einen Akkord solange die linke Maustaste gehalten wird. Rechtsklick fügt sofort ein. Rechtsklick-halten/Drag fügt ein und lässt vor dem Loslassen die Länge bestimmen. Ctrl/Cmd+Linksklick kann ebenfalls einfügen, und Ctrl/Cmd+Linksklick-halten/Drag kann beim Einfügen die Länge ziehen. Shift umgeht Snap beim Platzieren. Aktive Play-&-Perform-Modi können den eingefügten Akkord in Strum-, Arp- oder Chord-Pulse-Noten verwandeln. Die kompakte rechte Control-Spalte bietet Root-Oktavbuttons (
+0,-12,-24) und einenInv-Slider. Beides wirkt auf Preview, Audition und eingefügte Noten. Im MPE-Modus erhalten eingefügte Akkordnoten die normale MPE-Startlinie. - Ctrl+Alt+Drag auf selektierten Noten ändert deren Velocity vertikal. Beim Erzeugen einer neuen Note per gehaltenem Doppelklick kann Ctrl+Alt+Drag ebenfalls die Velocity setzen. Der aktuelle Wert erscheint neben dem Cursor.
- Delete oder Backspace löscht selektierte Noten, selektierte Automation-/MPE-Punkte oder die aktive Time Selection. Shift+Delete/Backspace führt ein Ripple Delete aus und schließt die Lücke, indem spätere Noten nach links rutschen.
Ctrl/Cmd+ZundCtrl/Cmd+Ymachen Aufnahme-Durchläufe, Noten-, Velocity-, Sustain/CC64-, Automation-, MPE-Punkt- und Shape-Object-Edits rückgängig bzw. wiederholen sie. Ctrl/Cmd+Aselektiert alle Noten.Ctrl/Cmd+C,Ctrl/Cmd+V,Ctrl/Cmd+XundCtrl/Cmd+Dkopieren, fügen ein, schneiden aus und duplizieren Noten oder die aktive Time Selection.Ctrl/Cmd+Shift+V,Ctrl/Cmd+Shift+XundCtrl/Cmd+Shift+Dnutzen Ripple Editing: eingefügtes/dupliziertes Material schafft Platz, indem spätere Noten nach rechts geschoben werden, und Ripple Cut schließt den entfernten Bereich.- Move- und Resize-Drags zeigen ein kompaktes Cursor-Display. Beim Verschieben steht dort der Halbton-Offset der gegriffenen Note und der horizontale musikalische Offset, z.B.
+3 / -0.1.0.0. Beim Resizen steht dort eine lesbare Länge wie1/16,1/8 dotted,1/4 triplet,1 Baroder bei Bedarf ein Beat-Format. - Selektierte Noten behalten ihre Füllfarbe und bekommen nur eine dünne Schwarz/Weiß-Outline.
- Dichte normale Notenselektionen nutzen einen adaptiven Performance-Pfad: ab 160 selektierten Noten zeigen Move- und Resize-Start-/End-Drags während des Ziehens eine Vorschau und schreiben die echten Notendaten erst beim Loslassen. Kleinere Selektionen behalten das direkte Live-Edit-Verhalten. MPE-Punkte und Shape Objects bleiben auf ihren eigenen Live-Edit-Pfaden.
Pen-Bearbeitung von Noten:
- Der Stift über einer vorhandenen Note oder einer ihrer Kanten zeigt temporär das Zeiger-Verhalten zum Bewegen und Resizen, ohne das Werkzeug wechseln zu müssen.
- Pen-Drag auf einer vorhandenen Note bewegt sie. Drag an einer Kante resized sie. Ctrl+Drag startet unabhängig von der Griffposition ein gerastertes Resize des Notenendes.
- Wenn ein Ctrl-Resize bereits läuft, kann Shift zusätzlich gedrückt werden, um ohne Snap frei weiterzuresizen. Bereits mit Ctrl+Shift zu starten resized nicht.
- Ctrl+Shift+Klick mit dem Pen toggelt die angeklickte Note in der Selektion. Ctrl+Shift+Drag erzeugt eine additive Selection Box aus einem leeren Bereich oder direkt von einer vorhandenen Note aus.
- Ctrl+Alt+Drag mit dem Pen ändert die Velocity statt die Note zu bewegen. Alt+Drag ohne Ctrl behält das bestehende Malen von Grid-Noten bei.
Navigation und Zoom:
- Pfeiltasten verschieben selektierte Noten. Shift+Hoch/Runter verschiebt oktavweise. Shift+Links/Rechts nudgt horizontal mit temporär deaktiviertem Snap.
- Alt+Pfeiltasten springt die Auswahl von Note zu Note und scrollt die Ansicht zur ausgewählten Note, falls sie außerhalb des Viewports liegt.
- Mausrad scrollt vertikal. Ctrl+Mausrad zoomt horizontal um den Cursor. Piano Roll (mittlere und große Ansicht) kann weit nach rechts für lange Arrangements scrollen. Der Mini-Recorder bleibt bei seinen kompakten Recorder-Grenzen.
- Shift+Mausrad scrollt horizontal.
- Alt+Mausrad zoomt die Notenhöhe vertikal um den Cursor. Ctrl+Alt+Mausrad zoomt Zeit und Notenhöhe gemeinsam.
- Mittlere Maustaste zieht die Ansicht frei.
- Drag in der schwarzen Fläche links der vertikalen Klaviatur nach links/rechts ändert die Notenhöhen-Zoomstufe.
- Header-Zoom: im Akkord/Header-Bereich starten, dann oberhalb nach oben ziehen zum Rauszoomen oder nach unten zum Reinzoomen.
Touch-Bedienung:
- Zwei-Finger-Drag verschiebt die Piano Roll.
- Pinch-Gesten achten auf die Richtung: überwiegend vertikal ändert Notenhöhe, überwiegend horizontal ändert Zeitzoom, diagonal ändert beides.
- Im Scrubbing Werkzeug ist A/B per Touch auf den Header beschränkt, damit es nicht mit Notenbearbeitung kollidiert.
- A/B-Loopbracket-Edits respektieren Snap, wenn Snap aktiv ist. Shift während Maus-Edits hebt Snap temporär auf.
Piano-Roll-Einstellungen:
Use Spacebar for MIDI-Recorder Playback, default an.Playbackmode for MIDI-Recorder: Continue Play.Playhead follows Cursor-Clicks.View Follows PlaybackbarundPlaybackbar stays centeredbestimmen, ob Playback die Ansicht seitenweise scrollt, den Playhead zentriert hält oder der Ansicht gar nicht folgt.Turn on Chord Labels in Piano Roll Header, default aus.Show Note Labels in Piano Roll.Pen Tool: Vertical drag changes velocity, default aus. Einschalten stellt für neu erzeugte Noten das frühere Stift-Verhalten wieder her.Show Note Numbersmitnone,c3undc4.Note colorization: globaler Color-Einstellung folgen, All-White/Dark-Blue erzwingen, Pitch Colored erzwingen oder eigene Custom-Farbe verwenden.Note & Velocity Visualization: Fixed, Subtle, Linear, Boosted Mids, High Contrast oder Legacy Velocity-Kurve, jeweils als deckender Brightness-Modus oder als Transparent-Modus.Note audition when selecting notes, default an. Diese Option steuert nur das Vorspielen nach Selection-Box-Gesten. Der globale Note-Audition-Schalter (N) bleibt der Hauptschalter.Playback of overlapped Notes, default an.Non-Destructive Editing (Note Overlap), default an. Wenn aus, überschreiben Move, Resize, Paste, Duplicate und Time-Range-Edits gleichhöhige Überlappungen destruktiv.Snap to Events, default an.Piano Roll Darknessregelt die Helligkeit des Piano-Roll-Hintergrunds. Gridlines und Beschriftungen wechseln abhängig von der Helligkeit zwischen einer dunklen und hellen Darstellung. Während Hover und Drag wird der genaue Prozentwert am Cursor angezeigt. Der neue Factory Default liegt bei 70 Prozent und besitzt dort einen Rastpunkt.Gridline Strength, mit Rastpunkt an der Default-Position.Point Reductionfür das Vereinfachen von Automation-, MPE-Punktzeichnungen und Shape-Punktausgabe.Drawn Shapes become Objects, default aus. Wenn aktiv, bleiben Parabola, Sine, Triangle, Square und Stair editierbare Shape Objects. Line bleibt normale Automation.Import: Ignore MPE from MIDI 1.0, default an. Wenn aktiv, wird MIDI-1.0-Pitchbend als normaler/globaler Pitchbend importiert, statt in per-note MPE geraten zu werden.Default State of Automationlanes: A/S/V-Toggles für die Frage, ob Automation-, Sustain- und Velocity-Lane beim ersten Öffnen der Piano Roll sichtbar sind. Factory Default zeigt nur Velocity. Automation und Sustain können sich später automatisch öffnen, wenn aufgenommene/importierte Controller-Daten vorhanden sind.Automatic showing of automation lanes: wenn aktiv, können Recording oder Import von Sustain-/CC-Daten die passenden Lanes automatisch sichtbar machen.New Note length based on: Grid-Setting, zuletzt selektierte Note oder Userdefined.Userdefined New Note-Lengthstartet bei1/8.
Bekannte Einschränkungen
- Standalone-Playback kann knacksen oder stottern, wenn dichte MPE-Expression-Daten an einen virtuellen MIDI-Ausgang wie loopMIDI gesendet werden, während ein sehr kleiner ASIO-Buffer aktiv ist. Standalone-MIDI-Output filtert MPE-Expression deshalb per Default.
Send MPE (might lead to crackling audioplayback)in den Audio/MIDI-Einstellungen nur aktivieren, wenn MPE über den gewählten MIDI-Ausgang wirklich gebraucht wird. Falls Knackser trotzdem bleiben,MIDI Outputfür internes oder hosted Plugin-Playback auf-/none stellen, den ASIO-Buffer vergrößern oder das Harmony Tool als Plugin in der DAW routen. - Sehr dichte Piano-Roll-Clips brauchen weiterhin mehr UI- und Audio-Arbeit als normale musikalische Clips. Pen-Paint-Drags werden gebündelt und Note Audition beim Malen gedrosselt, aber absichtlich tausende winzige Noten zu zeichnen kann sich weiterhin schwerer anfühlen als normales Editieren.
- Ab 160 selektierten normalen Noten verwenden Move- und Resize-Start-/End-Gesten den Mass-Selection-Preview-Modus und schreiben die finalen Notendaten beim Mouse-Up. So bleiben große Selektionen handhabbar, während kleinere Selektionen den normalen Live-Workflow behalten.
- Wenn absichtlich sehr dichte Notenfelder gemalt werden, sollte Note Audition währenddessen ausgeschaltet werden, um die leichteste Interaktion zu erhalten. Schnelles Audition-Playback addiert Arbeit zu Akkorderkennung, MIDI-Ausgabe und visuellen Feedback-Systemen.
- Chord Labeling im Timeline Header kann bei sehr dichten Clips weiterhin teuer sein. Der
CRD-Button beziehungsweiseTurn on Chord Labels in Piano Roll Headerbenötigt deutlich mehr Performance als die reine Piano-Roll-Darstellung und kann bei komplexen Notenbildern oder langen MIDI-Daten die Performance des Harmony Tools beeinträchtigen. Mit aktiviertemCRD-Button ist das Harmony Tool nicht für MIDI-Importe geeignet, die über die Dauer üblicher Song-Längen hinausgehen. Wer Material analysieren will, das länger als 20 Minuten ist, sollte es in Abschnitte aufteilen und mit diesen Abschnitten arbeiten, statt MIDI-Dateien über 20 Minuten am Stück zu importieren. Wenn der Editor langsamer wird,Turn on Chord Labels in Piano Roll Headerdeaktivieren oder denCRD-Button nutzen, um die Akkordzeile auszublenden. - Der Piano-Sheet-Modus ist rein experimentell. Er dient lediglich dazu, ein rudimentäres, grobes Bild davon zu bekommen, auf welcher Höhe die MIDI-Daten auf einem Notenblatt tatsächlich wären, und bietet zudem eine witzige Weise, MPE-Pitchverläufe innerhalb eines Notenblatts sehen zu können. Darüber hinaus liefert diese Notendarstellung aber nicht die “Wahrheit” bezüglich tatsächlicher Notenlängen-Werte wie Achtel, Sechzehntel, Triolen, Pausen und so weiter. Für richtige Notenblatt-Darstellungen samt Editierungs-Funktion wird das kostenlose MuseScore empfohlen:
musescore.org.
Tastenkürzel
Shortcuts gelten in dem Panel oder UI-Bereich, der gerade Fokus hat. Textfelder und Einstellungs-Panels behalten normales Texteingabe-Verhalten.
Plattform-Hinweis zu Modifiern: Wenn hier Ctrl/Cmd steht, gilt Ctrl auf Windows/Linux und Cmd auf macOS. Einträge mit einfachem Ctrl sind Editor-/Tool-Gesten und bleiben auf macOS physisches Control. Alt entspricht auf macOS Option.
Global und Transport:
Escape: schließt offene Popups/Einstellungs-Panels, wenn möglich; sonst werden gehaltene UI-Noten und gehaltene Circle-/Tonnetz-/Color-Pyramid-Interaktionen gelöst.Tab: schaltet die MIDI-Editor-Ansicht der Reihe nach durch mittlere Piano Roll, große Piano Roll und normale Workspace-Ansicht.Shift+Tab: öffnet die große Piano Roll, wenn sie geschlossen ist, oder schließt sie zur normalen Workspace-Ansicht, wenn sie bereits offen ist.Space: startet oder pausiert den MIDI-Recorder nur, wennUse Spacebar for MIDI-Recorder Playbackaktiv ist und kein Textfeld/Einstellungs-Panel den Fokus hat.Ctrl/Cmd+Space: startet Playback temporär im Continue-Play-Modus. Beim Stoppen wandert der Startmarker an die Stop-Position.
Keynote Chooser:
Arrow Left/Arrow Right: nachdem die Keynote-Reihe Keyboard-Fokus hat, vorherige oder nächste sichtbare Keynote wählen. Die Reihenfolge folgt chromatischer oder Quintenzirkel-Sortierung.
Mode Chooser Popup:
Arrow Up/Arrow Down: durch die Mode-Ergebnisse gehen und den markierten Mode auswählen, während das Popup offen bleibt.Shift+Arrow Up/Shift+Arrow Down: Mode-Liste scrollen, ohne den ausgewählten Mode zu ändern.Escape: Mode Chooser Popup schließen.
Mini MIDI Recorder:
Ctrl+Mausdragvon links nach rechts: A/B-Loopbracket erstellen.Ctrl+Mausdragvon rechts nach links: A/B-Loopbracket löschen.- Mausrad über der Mini-Piano-Roll: horizontal um den Cursor zoomen.
- Vertikales Herausziehen aus der Mini-Piano-Roll: nach oben herauszoomen, nach unten hineinzoomen.
- Touch-A/B: ersten Finger für A halten, zweiten Finger für B setzen/ziehen und B loslassen.
Piano Roll (mittlere und große Ansicht) Tools:
1: Zeiger Werkzeug wählen.2: Zeitbereich Werkzeug wählen.3: Stift Werkzeug wählen.4: Scrubbing Werkzeug wählen.5: Schere Werkzeug wählen.6: Kleber Tool wählen.7: Löschwerkzeug wählen.8: Trimm Werkzeug wählen.9: Multi Werkzeug wählen; wiederholt drücken schaltet Line, Parabola, Sine, Triangle, Square und Stair durch.0: Step-Eingabe-Werkzeug wählen.M: MPE Overlay an-/ausschalten.S: Snap an/aus.Y: Y-Snap für MPE-Pitch-Höhen an/aus.F: View Follows Playbackbar an/aus.Ctrl+T: aktuelle Selektion zwischen Notenselektion und Time-Range-Selektion umschalten.Ctrl/Cmd+Tab: Piano Sheet View an/aus.N: Note Audition an/aus.Q: selektierte Noten, selektierte MPE-Endpunkte und selektierte Shape-Object-Start-/Endpunkte auf das aktuelle Grid quantisieren.Alt+Q: Quantize-Dialog öffnen.,: nächst engeren Grid-Wert wählen..: nächst längeren Grid-Wert wählen.Delete/Backspace: selektierte Noten oder aktive Time Selection löschen.Shift+Delete/Shift+Backspace: selektierte Noten oder aktive Time Selection per Ripple Delete löschen und die Lücke schließen.Escape: aktuelle Notenselektion, Time Selection oder Eraser-Vorschau aufheben.Ctrl/Cmd+Z: Piano-Roll-Aufnahme-Durchläufe, Noten-, Velocity-, Sustain/CC64-, Automation-, MPE-Punkt- und Shape-Object-Edits rückgängig machen.Ctrl/Cmd+Y: Piano-Roll-Aufnahme-Durchläufe, Noten-, Velocity-, Sustain/CC64-, Automation-, MPE-Punkt- und Shape-Object-Edits wiederholen.
Piano Roll (mittlere und große Ansicht) Notenbearbeitung:
Arrow Up/Arrow Down: selektierte Noten halbtonweise verschieben.Arrow Left/Arrow Right: selektierte Noten um den aktuellen Grid-Schritt verschieben.Shift+Arrow Up/Shift+Arrow Down: selektierte Noten oktavweise verschieben.Shift+Arrow Left/Shift+Arrow Right: horizontal mit temporär deaktiviertem Snap nudgen.Alt+Arrow: Auswahl von Note zu Note springen lassen; Links/Rechts folgt der Zeit, Hoch/Runter folgt der Tonhöhe.Ctrl/Cmd+A: alle Piano-Roll-Noten selektieren.Ctrl/Cmd+C: selektierte Noten oder aktive Time Selection kopieren.Ctrl/Cmd+V: am Startmarker einfügen.Ctrl/Cmd+X: selektierte Noten oder aktive Time Selection ausschneiden.Ctrl/Cmd+D: selektierte Noten oder aktive Time Selection duplizieren.Ctrl/Cmd+Shift+V: Ripple Paste am Startmarker, spätere Noten werden um die Clipboard-Länge nach rechts geschoben.Ctrl/Cmd+Shift+X: Ripple Cut, der entfernte Noten-/Zeitbereich wird geschlossen.Ctrl/Cmd+Shift+D: Ripple Duplicate, spätere Noten werden um die duplizierte Länge nach rechts geschoben.Ctrl/Cmd+E: selektierte Noten an der aktuellen Marker-/Playhead-Position mit dem Scherenverhalten schneiden.Ctrl/Cmd+J: selektierte Noten gleicher Tonhöhe kleben/konsolidieren, vergleichbar mit dem Kleber Tool pro Tonhöhe.Ctrl/Cmd+L: A/B-Loopbracket um aktuelle Notenselektion oder Time Selection an-/ausschalten.Ctrl+Klickmit dem Pointer: einzelne Noten zur Auswahl hinzufügen oder daraus entfernen.Shift+KlickoderCtrl+Klickauf MPE-Punkte/Liniensegmente: MPE-Auswahl erweitern oder toggeln, soweit die aktive Ebene Multi-Selection unterstützt.Ctrl+Dragauf selektierten Noten mit dem Pointer: Auswahl duplizieren und Kopie bewegen.Ctrl+Shift+Dragauf selektierten Noten mit dem Pointer: duplizieren und bewegen mit temporär deaktiviertem Snap.Ctrl+Dragmit dem Pen: die gegriffene vorhandene oder neu erzeugte Note am Ende resizen.- Erst
Ctrl, dann nach begonnenem Pen-Resize zusätzlichShift: mit temporär deaktiviertem Snap weiterresizen. Ctrl+Shift+Klickmit dem Pen: angeklickte Note in der Selektion toggeln.Ctrl+Shift+Dragmit dem Pen: additive Noten-Selection-Box aus leerem Bereich oder von einer vorhandenen Note aus erzeugen.Ctrl+Alt+Dragmit dem Pen: Velocity ändern, statt die gegriffene Note zu bewegen.Shiftbeim Resizen von Noten oder A/B-Loopbrackets: Snap temporär umgehen.Shiftbeim Ziehen von MPE-Punkten, MPE-Segmenten, Shape Objects, Automationspunkten oder Lane-Shapes: Snap/Y-Snap temporär umgehen, wo es für den jeweiligen Edit gilt.Alt+Dragvon einem bestehenden MPE-Start-/Endpunkt: neues MPE-Liniensegment aus diesem Punkt heraus wachsen lassen und die Ursprungsnote verlängern.Alt+Dragmit einem Shape Tool von einem bestehenden MPE-Endpunkt: neue Shape an den vorhandenen Endpunkt andocken und die Ursprungsnote verlängern.- Kompatible MPE-Endpunkte nahe zusammenziehen: verbundenen Gelenkpunkt zwischen zwei Noten erzeugen oder erhalten. Mit der Schere auf den Gelenkpunkt klicken, um ihn wieder zu trennen.
Ctrl+Alt+Dragauf selektierten Noten vertikal mit dem Pointer: Velocity der selektierten Noten ändern.
Piano Roll (mittlere und große Ansicht) Navigation:
- Mausrad: vertikal scrollen.
Ctrl+Mausrad: horizontaler Zeitzoom um den Cursor.Shift+Mausrad: horizontal scrollen.Alt+Mausrad: vertikaler Notenhöhen-Zoom um den Cursor.Ctrl+Alt+Mausrad: kombinierter Zeit- und Notenhöhen-Zoom um den Cursor.- Mittlere Maustaste ziehen: frei pannen.
- Links/rechts in der schwarzen Fläche links der vertikalen Klaviatur ziehen: Notenhöhen-Zoom ändern.
- Header-Drag oberhalb/unterhalb des Headers: sanft heraus-/hineinzoomen.
Piano Roll (mittlere und große Ansicht) Touch:
- Zwei-Finger-Drag: sichtbaren Zeit-/Tonhöhenbereich verschieben.
- Überwiegend vertikale Pinch-Geste: Notenhöhen-Zoom.
- Überwiegend horizontale Pinch-Geste: Zeitzoom.
- Diagonale Pinch-Geste: kombinierter Zeit- und Notenhöhen-Zoom.
- Im Scrubbing Werkzeug funktioniert Touch-A/B nur im Header-Bereich.
Tonnetz:
Ctrl+Klick: Tonnetz-Noten/-Shapes zur Auswahl hinzufügen oder toggeln.Shift+Klick: selektierte oder gehaltene Tonnetz-Noten retriggern.- Rechtsklick oder
Escape: gehaltene Tonnetz-Interaktion löschen.
Quintenzirkel
Der Quintenzirkel ist eine spielbare Akkordkarte. Er hat Major-, Minor- und Diminished-Layer. Ein Klick auf einen Kreis spielt den jeweiligen Akkord und aktualisiert das Keyboard-Feedback.
Toolbar-Controls:
- Quintenzirkel sichtbar/unsichtbar.
- Link zwischen Quintenzirkel-Sichtbarkeit und Keynote-Sortierung.
- Quintenzirkel-Keynote-Sortierung.
- MIDI-Drag-and-Drop-Export-Toggle für Quintenzirkel-, Chord-Picker- und Tableview-Akkordzellen.
Wenn der Quintenzirkel sichtbar ist, erscheinen Quick-Access-Buttons um das Circle-Einstellungs-Symbol herum:
- Keygroup anzeigen/ausblenden, rechts neben dem Circle-Einstellungs-Symbol.
- Zwischen normaler und chromatischer Circle-Ausrichtung wechseln, neben dem Keygroup-Button.
- Active-Chord-Analyse mit Gradient Lines an/aus, unter der oberen Circle-Einstellungs-Zeile.
- Active-Chord-Analyse mit Interval Lines an/aus, neben dem Gradient-Button.
Gradient Lines und Interval Lines sind gegenseitig exklusiv.
Circle-Einstellungen liegen im Circle-Tab des einheitlichen Einstellungs-Fensters:
- Circle spelling: Follow selected key, Practical 12-tone oder Advanced enharmonic.
- Circle of Fifths Colorization:
Default Look (Dark/Blue).Colored Buttons (all).Colored Buttons (Major only).Legacy Look (Blue).- Circle compactness slider: weit, mittel, kompakt. Kompakt ist default.
- Show Roman Numerals.
- Show key group.
- Show scale overlap ring.
- Show classical key signatures.
- Major layer an/aus.
- Minor layer an/aus.
- Diminished layer an/aus.
- Active chord analysis: gradient lines.
- Active chord analysis: interval lines, mit
IntervalsButton für das gemeinsame Interval-Farben-Popup. - Circle feedback for single notes.
- Show borrowed chords.
- Show related keys.
- Show secondary dominants.
Der Quintenzirkel nutzt das Extension Panel und Voicing für erzeugte Akkorde. Sein äußerer Ring kann außerdem von gehaltenen Color Pyramid Zellen gefärbt werden, wenn das Show-on-Circle-Symbol der Pyramide aktiv ist.
Wenn das Progression-System aktiv ist und im Footer des Progression Choosers Circle angehakt ist, zeichnet der Quintenzirkel die gewählte Progression als nummerierte Step-Bubbles mit Roman-Numeral-Labels und gebogenen gelben Verbindungen. Die Labels nutzen dieselbe Major/Minor/Diminished-Roman-Farblogik wie der Quintenzirkel selbst. Wenn ein Chord-Picker-Slot gedrückt wird, leuchtet auch die passende nummerierte Progression-Bubble auf.
Manche Modes enthalten Stufen, die keine Major-, Minor- oder Diminished-Dreiklänge sind. Der Quintenzirkel zeigt solche Stufen als kleine spielbare Special-Degree-Badges nahe am passenden Root-Bereich. Beispiel: C Harmonic Major enthält C D E F G Ab B; die sechste Stufe ist Ab Aug, daher zeigt der Quintenzirkel VI+. Diese Beschriftung ist relativ zu den eigenen Stufen des gewählten Modes gemeint. Im Vergleich zu normalem C Major könnte man bVI+ sagen, aber innerhalb von C Harmonic Major ist es schlicht Stufe VI+. Badges mit * sind spezielle nicht-standardisierte Shapes, wie sie bei hexatonischen oder exotischen Modes wie Raga Desh auftreten können. Sie spielen die jeweilige Stufe, während das Sternchen vermeidet, einen irreführenden normalen Dreiklang-Namen zu erzwingen.
Erweiterungspanel und Voicing
Das Extension Panel wird vom Quintenzirkel, vom Progression Chord Picker und vom Tableview gemeinsam genutzt.
Extension Buttons:
- Basis- und Septfarben:
6,7,Maj7,Maj9,Maj11. - Added und Extended Colours:
9,11,13,add9,add11,add13. - Suspensions:
sus2,sus4. - Alterations:
b5,#5,b9,#9,#11,b13. - Quality Overrides:
Aug,Dim,Dim7,Half-Dim. - Weglassungen:
no3,no5. - Utility:
Reset,Multi.
Reset löscht nicht nur die gewählten Extensions. Der Button deaktiviert zusätzlich Root +0, Root -12 und Root -24, setzt die Inversion auf Root Position und Transpose auf 0 zurück.
Multi erlaubt mehrere Extension Buttons gleichzeitig. Ohne Multi ersetzt ein neuer Extension Button die vorherige Auswahl.
Smart Maj7+ macht Maj7, Maj9 und Maj11 für erzeugte Circle-/Progression-Akkorde musikalisch praktischer. Es verhindert, dass jeder Minor- oder Diminished-Akkord automatisch eine literal Major-Seventh-Farbe bekommt, solange die Option aktiv ist.
Die aktive Feedback-Farbe für Extension-Panel-Buttons, das Smart-Maj7+-Häkchen und die Root position / Octave-Wert-Beschriftungen wird in den allgemeinen Einstellungen > Advanced über Extension Panel Feedback Color gesteuert. Default ist dasselbe Sternenherz-Blau wie bei aktiven Transport-Button-Outlines.
Voicing Controls:
Root +0: verstärkt die Root in der aktuellen Oktave.Root -12: fügt die Root eine Oktave tiefer hinzu.Root -24: fügt die Root zwei Oktaven tiefer hinzu.- Inversion Slider.
- Octave Transpose Slider.
Outgoing MIDI Velocity und MIDI Channel werden jetzt in den Play-&-Perform-Einstellungen gesteuert, damit sie einheitlich für Quintenzirkel, Tonnetz, Tableview, Progression, Color Pyramid, Drag/Export und Piano-Roll-Einfügung gelten.
Wenn Tableview offen ist, wird das Extension Panel kompakt. Extension Buttons, Reset, Multi und Smart Maj7+ werden ausgeblendet, weil Tableview-Zellen ihre Akkordqualität selbst definieren. Root-Verstärkung, Inversion und Transpose bleiben sichtbar und beeinflussen Tableview-Wiedergabe und MIDI-Drag-Export.
Tonnetz
Das Tonnetz ist ein spielbares geometrisches Notengitter. Noten, Dyaden und Dreiecks-Felder können MIDI triggern.
Interaktion:
- Note Node klicken/berühren, um eine Note zu spielen.
- Kante klicken/berühren, um eine Dyade zu spielen.
- Dreiecksfeld klicken/berühren, um einen Dreiklang zu spielen.
- Ctrl-click sammelt Selektionen.
- Shift-click retriggert selektierte/gehaltene Noten.
- Right-click oder Escape löscht selektierte/gehaltene Noten.
- Multitouch kann mehrere Regionen gleichzeitig halten.
Tonnetz-Einstellungen liegen im Tonnetz-Tab des einheitlichen Einstellungs-Fensters:
- Tonnetz Orientation: vertical perfect fifths oder horizontal perfect fifths.
- Tonnetz Look: Default Tonnetz Look, Flower of Life with normal Lines, Flower of Life with filled Petals, Flower of Life with Petal-Outlines oder Torus.
- Show Info: springt auf maximalen Zoom und zeigt Interval-Richtungs-Pfeile.
- Pitch Spread: Compact, 2 octaves, 3 octaves, 4 octaves, 5 octaves, 6 octaves oder Full.
- Colorize all notes.
- Colorize active Notes.
- Active Note Glow with Gradient Lines.
- Active Note Glow with Interval Lines, mit
Interval ColorsButton. - Show scale notes, mit Style-Dropdown, z.B. goldene Outlines.
- Tonnetz Zoom.
- Show Zoomslider in Tonnetz.
- Tonnetz background Color.
- Tonnetz Netz/Grid Color.
- Tonnetz active link color.
- Tonnetz Netz/Grid Thickness bis 14 px.
- Tonnetz note outline color für Off-Noten.
- Tonnetz note outline color für On-Noten.
- Tonnetz note color für On-Noten.
- Tonnetz sharps/flats note color.
- Tonnetz white-key note color.
Im Tonnetz-Rahmen gibt es außerdem einen Quick-Access-Look-Chooser neben dem Tonnetz-Einstellungs-Symbol. Er zeigt den aktuell aktiven Tonnetz-Look als Bildbutton. Beim Öffnen erscheinen große undurchsichtige Bildzeilen in dieser Reihenfolge: Default Tonnetz Look, Flower of Life with filled Petals, Flower of Life with Petal-Outlines und Torus. Im Torus-Modus erscheint der Play/Pause-Button rechts neben diesem Look-Chooser.
Wenn Show Zoomslider in Tonnetz aktiv ist, erscheint im Tonnetz-Rahmen ein kompakter halbtransparenter Zoom-Slider. Beim Benutzen wird er deutlicher sichtbar und zeigt den exakten Zoom-Wert nur während der Bewegung.
Pitch Spread bestimmt, wie sichtbare vertikale Tonnetz-Regionen auf Tonhöhen gemappt werden. Compact entspricht dem älteren normalisierten Verhalten. Die Octave-Modi verteilen das sichtbare Tonnetz über einen festen Tonhöhenbereich, mit 4 octaves als Default. Full nutzt den 88-Tasten-Bereich möglichst vollständig und wählt trotzdem spielbare Wiederholungen im Tonnetz.
Die Custom-Farb-Dropdowns definieren den neutralen Look, wenn Colorization aus ist. Colorize all notes nutzt feste Pitch-Farben für alle Noten. Colorize active Notes lässt inaktive Noten neutral und färbt nur aktive Noten nach Pitch.
Die Flower-of-Life-Looks behalten den schwarzen Tonnetz-Hintergrund, ersetzen aber die gerade Gitterdarstellung durch kreisförmige Petal-Geometrie. Filled Petals füllt aktive Petal-Flächen mit der Tonnetz-Verbindungsfarbe; Petal-Outlines färbt die Petal-Outline selbst. Der Torus-Look legt das Tonnetz auf eine animierte Torus-artige Oberfläche und zeigt im Tonnetz-Rahmen einen Play/Pause-Button. Er animiert standardmäßig und braucht diese Animationsarbeit nur, solange der Torus-Look ausgewählt ist.
Tonnetz kann hinter der Color Pyramid sichtbar bleiben. Im Color-Pyramid-Show-Info-Modus wird Tonnetz temporär ausgeblendet, damit die Beschriftungen lesbar bleiben.
Wenn das Progression-System aktiv ist und im Footer des Progression Choosers Tonnetz angehakt ist, zeichnet das Tonnetz die gewählte Progression direkt auf dem Gitter. Jeder Akkord wird als gelbe Form entlang echter Tonnetz-Nachbarschaftsverbindungen gezeigt, mit nummerierten Step-Markern und Pfeilen zwischen den Schritten. Solange dieses Overlay aktiv ist, wechselt Tonnetz temporär auf Compact Pitch Spread und Zoom 0.90, damit die Progression lesbar bleibt. Wenn das Overlay deaktiviert oder Progression ausgeschaltet wird, werden der vorherige Pitch Spread und Zoom wiederhergestellt.
Tabellenansicht
Tableview ist eine spielbare Keygroup-Ansicht für die aktuelle Keynote und den aktuellen Mode. Es ersetzt den Quintenzirkel visuell, solange es offen ist, weil es wie ein Zoom-in in eine Keygroup funktioniert.
Workflow:
- Tableview-Toolbar-Button aktivieren.
- Keynote und Mode wählen.
- Akkordzellen in den sieben Scale-Degree-Spalten spielen.
- Mit dem kompakten Extension Panel und Voicing Root-Verstärkung, Inversion oder Octave Transpose anwenden.
Die Spalten zeigen die sieben Stufen der aktuellen Keygroup. Der Header kombiniert Roman Numeral, Notenname und Qualität, z.B. I C Maj, ii D Min oder viio B Dim. Die Zellen zeigen Roman-Funktion und spielbaren Akkordnamen.
Wenn der Quintenzirkel vor dem Öffnen von Tableview sichtbar war, wird er beim Schließen von Tableview automatisch wiederhergestellt.
Tableview-Einstellungen:
Show all chords: zeigt alle generierten Akkordformen, auch außerhalb der Skala.Chord naming: wählt Explicit oder Compact Benennung für Tableview Labels.Compact view: packt sichtbare gefilterte Zellen nach oben, sodass die leeren Plätze versteckter Zellen genutzt werden.
Filter-Regeln:
- Wenn
Show all chordsaus ist, erscheint eine Zelle nur, wenn alle erzeugten Pitch Classes in die aktuelle Keynote+Mode-Skala passen. - Wenn
Show all chordsan ist, werden auch Outside-Scale-Zellen angezeigt, die als Borrowed, chromatic oder tension colours nützlich sein können. - Doppelte Zellen werden pro Stufe nach tatsächlichem Tonmaterial entfernt. Wenn ein Mode z.B. bereits als diatonischen Akkord
G Dimerzeugt, wird eine spätere expliziteG DimZelle nicht noch einmal angezeigt.
Interaktion:
- Zelle klicken oder berühren, um sie zu spielen.
- Leeren schwarzen Hintergrund ziehen, um vertikal zu scrollen.
- Scrollbar oder Mousewheel für normales Scrollen nutzen.
Ctrl/Cmdhalten und eine Zelle in die DAW ziehen, um sie als ein-taktige MIDI-Datei zu exportieren. Der alte Unlock-Button in den allgemeinen Einstellungen kann weiterhin das frühere Ziehen ohne Modifier aktivieren.
Progression-System
Das Progression-System enthält Factory Progressions und einen acht Slot großen Chord Picker. Die Factory-Inhalte decken Pop, Cadences, Jazz, Soul/RnB, Cinematic, Minor/Modal, House/EDM, Funk und Classical/Legacy ab, inklusive zusätzlicher RnB-, Soul-, Jazz-, House-, Bach-, Mozart-, Beethoven-, Vivaldi- und Cinematic-Startpunkte für Auto Fill.
Workflow:
- Progression-Toolbar-Button aktivieren.
- Progression im Progression Chooser auswählen.
- Akkord-Slots oberhalb des Tonnetz spielen.
- Mit dem Extension Panel und Voicing erzeugte Akkorde verändern.
Der Progression Chooser ist ein zweispaltiges Popup mit Kategorien, scrollbarer Progression-Liste, Favoriten-Sternen, Info-Buttons und eigenem Drag-Handle pro Progression. Eine Auswahl schließt den Chooser nicht automatisch, damit mehrere Progressions schnell ausprobiert werden können. Favoriten bleiben persistent und erscheinen in einer eigenen Kategorie.
Die Slots zeigen Roman Numerals und Akkordnamen für die ausgewählte Key/Mode-Kombination. Im deutschen Sprachmodus kann in den allgemeinen Einstellungen eine deutsche Funktionstheorie-Zeile eingeblendet werden.
Die Progression Engine parst Roman Numerals als Harmonic Steps. Das bedeutet: Imaj7, iii7, Suspensions, Additions, alterierte Stufen und Slash-Bässe werden in echte Akkordtöne übersetzt, statt nur als einfache Dreiklänge gespielt zu werden.
Manche Progressions enthalten eine Mode-Empfehlung. Wenn diese Empfehlung musikalisch wichtig ist, zeigt das Transport-Dropdown unter dem Progression-Namen eine kleinere Recommended Mode Zeile. Der Info-Button in der Progression-Zeile öffnet ein kurzes Popup mit Empfehlung und kompaktem Kontext zur typischen Verwendung. Flexible Progressions zeigen nur den Hinweis, dass kein globaler Mode zwingend ist.
Der Footer des Progression Choosers enthält Show progressions in Circle and Tonnetz mit zwei Checkboxen. Beide sind default aktiv. Wenn sie ausgeschaltet werden, verschwinden nur die visuellen Progression-Overlays. Die gewählte Progression und das Chord-Picker-Playback bleiben unverändert.
MIDI Drag-and-Drop:
Ctrl/Cmdhalten und Chord-Picker-Slots ziehen, um sie je nach Drag-Ziel in den allgemeinen Einstellungen zu exportieren oder in die Piano Roll zu ziehen.- Ganze Progressions können am Drag-Handle im Progression Chooser gezogen werden;
Ctrl/Cmdist die normale Geste für MIDI-/Piano-Roll-Drag, während der alte Unlock-Button in den allgemeinen Einstellungen weiterhin Ziehen ohne Modifier erlauben kann.
Progression und Color Pyramid sind gegenseitig exklusive Panels: eines blendet das andere aus. Tonnetz kann mit beiden sichtbar bleiben.
Farbpyramide
Die Color Pyramid ist eine spielbare Fifth-Motion-Karte. Der oberste Block ist -0 +0. Nach unten kommen mehr Noten dazu. Linke Werte sind gegen den Uhrzeigersinn im Quintenzirkel, rechte Werte im Uhrzeigersinn.
Panel Buttons:
i: Show Info. Zeigt Zeilenlabels und einen kurzen Erklärtext.- Show-on-Circle-Symbol: gehaltene Pyramidenzellen färben den äußeren Quintenzirkel-Ring.
- Octave-Spread-Symbol: spielt dieselben Pitch Classes in einer offeneren Zwei-Oktaven-Verteilung.
Lesart:
-0 +0ist die Root.- Ein Clockwise-Wert fügt Quinten in Uhrzeigerrichtung hinzu.
- Ein Counterclockwise-Wert fügt Noten in Gegenrichtung hinzu.
- Die mittleren Reihen zeigen vertraute modale und Sus-/Pentatonic-Farben.
- Die unteren Reihen nähern sich der Full-Circle-Chromatik.
Die Mini-Zirkel in jedem Block nutzen dieselbe Pitch-Farblogik wie Circle/Tonnetz. Wenn die Keynote geändert wird, rotiert die Farbposition der ganzen Pyramide.
Einstellungen
Das einheitliche Einstellungs-Fenster hat Kategorien für General, Sound, Chord/Notes, Keyboard, Piano Roll, Circle, Tonnetz, Play & Perform und About/License. Die bestehenden Einstellungs-Icons öffnen weiterhin dasselbe Fenster, springen aber direkt zur passenden Kategorie. Die linke Kategorien-Spalte ist standardmäßig eingeklappt und kann zum Lesen der Textlabels aufgeklappt werden.
Allgemeine Einstellungen:
Show Tooltipsaktiviert oder deaktiviert die Hilfetexte am Mauszeiger. Die Tooltips der Transportleiste und die Play-, Stop- und Record-Symbole des Mini-Recorders verwenden die gewählte Sprache.- Look-Presets:
Balanced Piano,Big PianoundDigital Piano. - Color-Presets:
Dark BlueundColored, getrennt unter der Mini-ÜberschriftColor.Coloredist der First-Run- und Factory-Reset-Default. - Language: English oder German.
- Show German functional harmony: nur im deutschen Sprachmodus sichtbar.
- Internal sound engine an/aus.
- Loaded VST plugin sound an/aus. Interne Engine und gehostetes Plugin können beide aus sein für reine MIDI-Nutzung, oder beide an sein, um Sounds zu layern.
- Internal sound engine selection.
- Sound-Einstellungen: Metronome Volume, interne Sound-Controls, externes Plugin Hosting, Input volume, Output, Velocity comp, Reverb, Compressor, Limiter, Diagnostics und instrumentenspezifische Sampler- oder Synth-Controls.
- Standalone always on top.
- OSC Connection IP.
- Unlock Button Default State und der alte Unlock-Button für Ziehen ohne Modifier.
- Extension Panel Feedback Color, im Advanced-Modus.
- Reset to Factory Settings.
Display- und Noten-Einstellungen:
- Note label accidental mode.
- Keyboard note label placement.
- Keyboard visual style.
- Chord display-time mode.
- Show single Notes.
- Octave numbering.
- Chord naming style.
- Slash chords.
- Alternative chord names.
- Note Display darkmode.
- Dark Piano Sheet.
- Hide note display when idle.
- Piano Sheet Notation mode.
- Keyboard-Farben und Pressed-Key-Feedback.
- Out-of-scale note colour.
- Light-Guide-MIDI-Verhalten: nur visuell, out-of-scale deaktivieren, oder out-of-scale Noten nach oben in die aktuelle Scale remappen.
Key/Circle-Einstellungen:
- Keynote display mode.
- Auto-optimization setting.
- Circle visibility.
- Circle/keynote-sort link.
- Circle-of-Fifths keynote sorting.
- Circle colorization.
- Color Pyramid
Colorize Circle, default an. - Circle single-note feedback.
Detaillierte Circle- und Tonnetz-Optionen liegen als eigene Tabs im einheitlichen Einstellungs-Fenster. Tableview behält sein kompaktes lokales Einstellungs-Popup. Siehe Quintenzirkel, Tonnetz und Tableview.
Die Standalone-App speichert ihre Standalone-Einstellungen in einer lokalen Einstellungs-Datei. Dazu gehören der Standalone-Fensterzustand und App-weite UI-Einstellungen, die vom Standalone-Wrapper gespeichert werden. Die Einstellungs-Datei liegt hier:
- Windows:
%APPDATA%\Sternenherz Harmony Tool\Sternenherz Harmony Tool.settings - macOS:
~/Library/Application Support/Sternenherz Harmony Tool.settings - Linux:
~/.Sternenherz Harmony Tool/Sternenherz Harmony Tool.settings
Mit Reset to Factory Settings in den allgemeinen Einstellungen können die Werkseinstellungen direkt im Tool wiederhergestellt werden.
Logs und Diagnose
Das Harmony Tool schreibt tägliche Diagnose-Logs mit dem Namen HarmonyTool-YYYYMMDD.log. Ein neuer Session-Header protokolliert App-Version, Betriebssystem, CPU und RAM. Außerdem werden wichtige Startup-, Plugin-Restore-, Plugin-Scan-, Hosted-Plugin- und Shutdown-Ereignisse geloggt. Alte Logs werden automatisch nach 21 Tagen oder bei mehr als 28 Logdateien bereinigt.
Die Logdateien liegen im User-Application-Data-Ordner:
- Windows:
%APPDATA%\Sternenherz\HarmonyTool\Logs\HarmonyTool-YYYYMMDD.log - macOS:
~/Library/Sternenherz/HarmonyTool/Logs/HarmonyTool-YYYYMMDD.log - Linux:
~/.config/Sternenherz/HarmonyTool/Logs/HarmonyTool-YYYYMMDD.log
Bei Startup-Crashes, Plugin-Restore-Problemen oder Plugin-Scan-Problemen sollte die neueste Logdatei aus diesem Ordner mitgeschickt werden. Wenn ein gehostetes Plugin beim Start wiederhergestellt werden sollte und die App einen unsicheren vorherigen Shutdown erkennt, wird der Restore verschoben, damit die UI zuerst öffnen kann; der User kann das Plugin dann aus dem Sternenherz-Style-Restore-Hinweis manuell laden, statt in einer Crash-Schleife zu landen.
Die About-Seite enthält Links zu Sternenherz auf YouTube und patreon.com/Sternenherz.
Lizenzaktivierung
Sternenherz Harmony Tool 0.9.5.5 nutzt offline signierte Lizenztexte. Die App prüft die Lizenz lokal und braucht für die Aktivierung keine Internetverbindung.
Aktivierungs-Workflow:
- About & License öffnen.
- Den kompletten Lizenztext in das Lizenzfeld einfügen.
Activate Licensedrücken.- Nach der Aktivierung das restliche Tool normal nutzen.
Zum Deaktivieren der lokalen Installation das Lizenzfeld in About & License leeren. Die App entfernt die lokal gespeicherte Lizenz und kehrt in den gesperrten Aktivierungszustand zurück.
Interner Sound, Plugin-Hosting und MIDI
Die interne Sound Engine erlaubt Nutzung ohne separates Instrument. Externes Plugin Hosting erlaubt dem Harmony Tool, ein VST3-Instrument direkt zu laden, sodass Piano Roll, Quintenzirkel, Tonnetz, Tableview, Progression, Color Pyramid, eingehendes MIDI und Recorder-Playback das gehostete Plugin ohne extra DAW-Instrumentenspur antriggern können.
Verfügbare Engines:
- Sternenherz Piano (Sample-Based).
- Sternenherz Harpsichord (Sample-Based).
- Sternenherz Piano + Harpsichord (Sample-Based).
- 80s Saw-Pad.
- Saw-Strings-Pad.
- Soft Organ-String-Mix Pad.
- Soft Sine Pluck.
Die Sound-Einstellungs-Seite funktioniert wie ein kompaktes Device-Panel. Sie hat einen Bereich Internal Sound Engine und einen Bereich External Plugin Hosting. Use internal sound engine und Use loaded VST plugin sind unabhängige Schalter: beide aus für reine MIDI-Nutzung, einer an für eine Soundquelle, oder beide an zum Layern von interner Engine und gehostetem Plugin. Jedes interne Instrument behält seine eigenen Einstellungen. Wenn man also zwischen Piano, Harpsichord, Hybrid oder Synth umschaltet, werden Input/Output, Reverb, Compressor, Limiter und die jeweiligen Instrument-Controls dieses Sounds wiederhergestellt.
Gemeinsame Controls:
Metronome Volume: globale Piano-Roll-Metronom-Lautstärke. Default ist 7 dB leiser als der frühere feste Metronompegel.Input volume: Gain vor Instrument und Device-Kette. Sternenherz Piano startet default mit -2.5 dB Headroom.Output: Gain nach dem Instrumentenbereich, geglättet gegen Zipper-/Click-Noises beim Ziehen.Velocity comp: sanfte Kompensation für dichte Akkorde mit hoher Velocity.Reverb: pro Instrument an/aus, Mix und Size, mit sichtbaren Zahlenwerten.Compressor: im Advanced-Bereich; für samplebasierte Instrumente default aus, für Synth-Engines default an.Limiter: im Advanced-Bereich und default als finales Safety-Device aktiv.Diagnostics: end-of-chain Peak in dB, Clip-Status, aktive Voices, Steals und Reset Peak.Clip YESwird rot angezeigt.
Samplebasierte Instrumente zeigen:
Max voices: feste Auswahl 48, 96 oder 128. Default ist 128.Start fade: kurzer Fade-in nach dem Sample-Trim.Key release: Note-off-Release-Fade. Default ist 290 ms.Steal tail: Fade, wenn eine alte Voice gestohlen werden muss.
Das Harpsichord nutzt die vorhandenen Sternenherz-Harpsichord-Samples und verteilt sie über die 88-Tasten-Klaviatur. Fehlende Samplebereiche werden mit dem nächstliegenden verfügbaren Sample gefüllt. Das Piano + Harpsichord Hybrid rendert beide samplebasierten Instrumente parallel; der Blend-Slider steht default in der Mitte für 50/50, links mehr Piano und rechts mehr Harpsichord.
Synth-Instrumente zeigen:
Cutoff.Reso.A,D,SundR.Max voices.
Nützliche aktuelle Synth-Defaults:
- 80s Saw-Pad: Release 0.190 s.
- Soft Organ-String-Mix Pad: Cutoff 2.0x und Release 0.572 s.
- Soft Sine Pluck: Release 0.128 s.
External Plugin Hosting:
Plugin Browseröffnet den Plugin Browser im Sternenherz-Stil. Er hat Suche,All Plugins,Favorites, Sortierung nach Name oder Vendor, Favoriten-Sterne,Scan PluginsundLoad Plugin manually.Scan Pluginsscannt VST3-Kandidaten und zeigt Kandidatenzähler, aktuelles Plugin/Datei, aktuellen Pfad, Fortschritt und Fehlerzähler. Wenn verfügbar, nutzt der Scan die Standalone-Harmony-Tool-Exe als kurzlebigen Child-Scanner, damit ein kaputtes Plugin beim Scan nicht das laufende Tool crashen sollte. Für geschütztes Scanning aus einem Plugin-Format sollte die Standalone-App mindestens einmal installiert oder gestartet worden sein, damit das Plugin sie finden kann.Load Plugin manuallyöffnet den OS-Dateibrowser möglichst direkt am Standard-VST3-Ort, z.B. im gemeinsamen VST3-Ordner unter Windows.- Eine Plugin-Zeile wird zuerst selektiert; geladen wird mit
Load. Laden aus dem Plugin Browser schließt den Browser und öffnet automatisch das Plugin-Editorfenster. Preset Browseröffnet den separaten Plugin-Preset-Browser mitAll PresetsundFavorites. InSave current Plugin State as Preseteinen Namen eingeben und Enter drücken, um den aktuellen gehosteten Plugin-State zu speichern. Laden eines Presets stellt Plugin und State wieder her, öffnet aber nicht automatisch das Plugin-Editorfenster.- Preset-Zeilen können mit Sternen favorisiert werden. Rechtsklick auf eine Preset-Zeile öffnet
RenameundDelete; Delete fragt vorher nach Bestätigung. Plugin Windowöffnet das Editorfenster des aktuell geladenen Plugins.Unload Pluginentfernt das gehostete Plugin und deaktiviert seinen Sound.Plugin Volumesteuert den Output-Level des gehosteten Plugins.- Plugin-Scanliste, Plugin-Favoriten, Plugin-Presets, Preset-Namen, Preset-Favoriten und Preset-State-Daten werden in
Sternenherz/HarmonyTool/PluginBrowser.xmlim User-Application-Data-Ordner gespeichert. Der aktuell geladene Plugin-State sowie Plugin-Lautstärke und Plugin-an/aus werden zusätzlich im normalen Plugin-/Standalone-State gespeichert.
Erzeugte UI-Noten, eingehendes MIDI, Quintenzirkel-Akkorde, Tonnetz-Noten, Tableview-Akkorde, Progression-Akkorde und Color-Pyramid-Zellen nutzen denselben Active-Note-Feedback-Pfad. Erzeugte Noten verwenden den ausgewählten MIDI-Kanal und die Outgoing MIDI Velocity.
Play & Perform Einstellungen
Play & Perform bestimmt, wie erzeugtes Harmonie-Material gespielt und geschrieben wird. Die Seite öffnet man über die Einstellungs-Sidebar, den Piano-Ablage-Quickbutton oder das Play-&-Perform-Symbol in der Transportleiste. Rechtsklick auf das Transport-Symbol öffnet ein Schnellmenü für Direct, Strum Up, Strum Down, Arp Up, Arp Down, Arp UpDown, Chord Pulse, Arpeggiator Rate und Arp Gate.
Die Einstellungs-Seite ist in drei Spalten angeordnet: links globaler Performance Style, in der Mitte Left-Hand-Slots und Right-Hand-Mapping, rechts Basisnote.
Die Seite lässt sich am besten als Performance-Kette verstehen:
Quelle -> Left-Hand-Slot oder UI-Akkord -> Voicing -> Performance Style -> Right-Hand Mapping / Basisnote -> MIDI-Ausgabe, Visualisierung, Aufnahme
Performance Style:
Directspielt die erzeugten Noten sofort als Block.Strum UpundStrum Downversetzen Akkordtöne zeitlich von tief nach hoch oder von hoch nach tief.Strum Delaybestimmt den Abstand; Default ist 44 ms.Arp Up,Arp Down,Arp UpDown,Arp RandomundBass + Arpmachen aus dem Akkord eine rhythmische Linie.Arp Ratebestimmt das Raster inklusive Straight, Dotted und Triplet.Arp Gatebestimmt die Notenlänge pro Schritt.Chord Pulsetriggert den ganzen Akkord rhythmisch erneut, statt einzelne Töne zu arpeggieren.Holdhält erzeugte Performance-Noten passend zum gewählten Modus.MIDI Velocity / Channelsetzt Ausgangs-Velocity und MIDI-Kanal für erzeugte UI-Noten.
Left Hand Slots:
Off (Bypass)lässt die Slot-Ebene inaktiv.Assigndient zum Aufbau manueller Akkordslots. Akkorde können auf Slot-Tasten gezogen oder aus dem aktuellen Right-Hand-Akkordkontext zugewiesen werden.Auto Fillfüllt die gewählte Slot-Oktave aus Progression/Key/Mode-Logik.Generateerzeugt eine interne 12-Slot-Progression;Defaultnutzt wieder die Quelle aus dem Progression Chooser.Playmacht die gewählte Slot-Range zu Akkord-Trigger-Tasten.Slot Rangewählt die 12-Tasten-Triggeroktave;C2 - B2ist der Default.Slot Voicingformt erzeugte Slot-Akkorde:Auto Playablewählt eine praktische Lage,Closestapelt Töne eng,Openverteilt sie weiter,Spreadnutzt eine breite Lage, undDrop 2legt die zweitoberste Stimme eine Oktave tiefer.Save/Loadöffnet den Assignment Browser für manuelle Assignment-Banks. Presets werden außerhalb des Plugin-State inSternenherz/Harmony Tool/SlotAssignments.jsongespeichert, unter Windows z.B. in%APPDATA%\Sternenherz\Harmony Tool\SlotAssignments.json.
Right Hand:
Freelässt rechte-Hand-Noten unverändert.Scale Lockhält rechte-Hand-Noten in der aktuellen Key/Mode-Skala.Chord Tonesmappt rechte-Hand-Noten auf Töne des aktiven linken Slot-Akkords.Chord + Exterlaubt Akkordtöne plus Extension-Farben.Correctionentscheidet, wie Noten in den Zieltonraum bewegt werden:Up,NearestoderDown.Colormapzeichnet farbige Punkte auf die Klaviatur und zeigt, welchen Zielton eine rechte Taste aktuell erzeugt.Look Aheadkann einen unmittelbar kommenden linken Slot-Akkord schon kurz vorher für rechte-Hand-Noten verwenden, damit schnelle Wechsel verbundener wirken. Die Suche wird auf den aktuellen Audioblock und das gewählte Look-Ahead-Fenster geklemmt, sodass unmögliche Slot-Kandidaten außerhalb des Bereichs ignoriert werden.
Basisnote:
Enable Basisnotemacht die rechte Hand zu einer relativen Bewegungssteuerung statt direkter Noteneingabe.Sourcewählt den Startbezug: erste rechte-Hand-Note, linker Slot-Root oder linker Slot-Bass.Motionwählt den Bewegungsraum: Tone Pool, Scale Degrees, Chord Degrees oder Semitones.Directionwählt die Bewegungslogik.From Playedfolgt dem gespielten Tastenintervall,Force UpundForce Downerzwingen die Richtung,Alternatewechselt nach jedem erfolgreichen Schritt,PingPongprallt zwischen Basisnote und oberem 88-Key-Rand zurück, undPingPong (All)nutzt die ganze 88er-Tastatur.Outputbestimmt, wie viele Basisnoten das bewegte Shape definieren.Mononutzt eine Basisnote.Learned Intervallernt die ersten zwei rechten Noten als eigenes Intervall-Shape.Learned Triadlernt die ersten drei rechten Noten als eigenes dreistimmiges Shape. Bei Left-Slot-Quellen wird das Shape aus dem aktiven Slot-Akkord abgeleitet.- Gelernte Shapes sind temporäre Performance-Gesten. Das Klaviatur-Label zeigt währenddessen
Learn 1/2,Learn 2/3oderReady. Auto Motionlässt eine gehaltene Steuer-Taste rhythmisch weiterlaufen. Das Timing folgt der globalenArp Rate, die Notenlänge folgtArp Gate.Legatoglättet Basisnote-Bewegungen. Bei manueller Bewegung werden Note-Offs wenige Millisekunden später losgelassen, und bei Auto Motion startet die nächste bewegte Ausgabe kurz vor dem vorherigen Note-Off. Das wirkt auf Live-MIDI/Audio und damit auch auf Capture, sodass die Aufnahme dem gehörten Spiel folgt.
Capture:
Captureist eine WYSIWYG-Regel für Live-Klang und Aufnahme zugleich.Compactfasst mehrere Eingabetasten, die auf dieselbe Zielnote gemappt werden, zusammen. Die Note klingt und wird einmal aufgenommen, bis alle Quellen losgelassen wurden.Retriggeredlässt jeden gemappten Note-On hörbar neu triggern und nimmt jeden Trigger auf.
Der gewählte Play-&-Perform-Zustand wirkt auf Live-Playback aus Quintenzirkel, Tonnetz, Tableview, Color Pyramid, Chord Picker und Progression-Controls. Er steuert außerdem, wo möglich, die sichtbare Klaviatur-/Circle-/Color-Pyramid-Visualisierung, Ctrl/Cmd-MIDI-Exports und Ctrl/Cmd-Piano-Roll-Chord-Drops. Bei Piano-Roll-Drops legt Alt-Drag die Gesamtlänge der performten Geste fest, nicht nur die Länge eines statischen Akkords. Mini Recorder und Piano-Roll-Aufnahme erfassen den erzeugten Performance-Strom inklusive Strum-/Arp-/Chord-Pulse-Timing und Sustain/CC64-Daten. Grundregel ist: what you see/hear is what you get, die Aufnahme soll also dem gehörten Spiel entsprechen.
Bitwig-Synchronisation
Bitwig-Synchronisation braucht die Sternenherz Extension. Siehe Technische Anforderungen.
Aktuelles Verhalten:
- Harmony Tool sendet Keynote-Änderungen über
/midi/cc, Kanal 5, CC 1. - Harmony Tool sendet Mode-Änderungen über
/midi/cc, Kanal 5, CC 2. - Eingehendes Feedback aus Bitwig kann Keynote und Mode im Harmony Tool aktualisieren.
- Echo-Suppression verhindert direkte Feedback-Loops nach lokalen Sends.
Mapping Workflow:
- Sternenherz Extension in Bitwig installieren und aktivieren.
- MIDI Mapping in Bitwig aktivieren.
- Ziel-Keynote- oder Ziel-Mode-Control in Bitwig auswählen.
- Im Harmony Tool eine Keynote anklicken oder einen Mode auswählen.
- Bitwig lernt das Control über die Extension Bridge.
Praktische Workflows
Akkorderkennung:
- MIDI-Keyboard spielen oder die Klaviatur anklicken.
- Akkordanzeige lesen.
- Notenanzeige für Notationskontrolle nutzen.
- Alternative Names oder Slash Chords bei Bedarf aktivieren.
Skalen-Erkundung:
- Keynote wählen.
- Mode wählen.
Show keyaktivieren.- Keyboard-Highlights mit Quintenzirkel-Roman-Numerals und Tonnetz-Beschriftung vergleichen.
Progression Writing:
- Progression aktivieren.
- Factory Progression wählen.
- Slots anspielen.
- Extensions, Roots, Inversions und Transpose im Extension Panel einstellen.
- Roman Numerals und Akkordnamen als Harmonie-Referenz nutzen.
Color Exploration:
- Tonnetz und Color Pyramid gemeinsam aktivieren.
- Mit der Color Pyramid Fifth-Motion-Notensets anspielen.
- Das Show-on-Circle-Symbol in der Pyramide aktivieren, um dasselbe Notenset im Quintenzirkel zu sehen.
2xaktivieren, wenn die Ein-Oktaven-Version zu dicht klingt.
FAQ
Warum gibt es keine Mollakkorde im Chord Extension Panel?
Das Chord Extension Panel wurde hauptsächlich für den Quintenzirkel entwickelt. Wenn du Mollakkorde erstellen willst, nutze einfach die Akkord-Buttons des Minor Circle.
Circle, Tonnetz und die untere Klaviatur reagieren nicht auf neue Eingaben, sondern zeigen dauerhaft leuchtende Noten. Was ist los?
Wahrscheinlich befindet sich aufgenommenes Material im Harmony Tool, und die aktuelle Play-Marker-Position liegt über diesen Noten. Das Harmony Tool reagiert immer auf die aktuelle Play-Marker-Position. Wenn dort Noten liegen, haben sie Priorität. Damit das Harmony Tool wieder auf Live-Eingaben reagiert, öffne die Piano Roll View und klicke in einen leeren Bereich, um den Play Marker an eine Position ohne Noten zu setzen.
Markenhinweis
VST is a registered trademark of Steinberg Media Technologies GmbH. ASIO (Audio Stream Input/Output) is a trademark of Steinberg Media Technologies GmbH. Sternenherz Harmony Tool is not affiliated with Steinberg.